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Berufsreisen mit Hund
Der Hund muss mit – Buchung von Monteurzimmern mit Tieren

Berufsreisen mit Hund

Zimmer für Berufsreisen mit Hund finden

Es kommt nicht selten vor, dass Vermieter von Ferienwohnungen oder Monteurzimmern mit der Frage konfrontiert werden, ob in ihrer Immobilie Tiere nächtigen dürfen. Als Berufsreisender mit Haustier wollen Sie während ihres Aufenthaltes Hund, Katze oder Vogel gut versorgt wissen. Es können durch die Mitnahme jedoch unterschiedliche Probleme für alle Beteiligten entstehen. Ratsam ist es daher, dass Sie mit dem Gastgeber möglichst früh klären, ob Sie Tiere mit auf das Zimmer nehmen können.

Keine seltene Frage

Zunächst gilt, dass die Mitnahme von Haustieren heutzutage zu den gängigen Herausforderungen gehört, denen Sie sich als Berufsreisender stellen. Als Monteur, der oftmals über Wochen und Monate fern der Heimat wohnt, können Sie den Hund nicht ohne Weiteres durch die Nachbarn beaufsichtigen lassen. Gleiches gilt für Katzen, Nager oder Vögel. Entsprechend wird das Tier mitgeführt – doch nicht jeder Gastbetrieb ist darüber erfreut.

Einige Vermieter gehen unter diesen Umständen keinen Mietvertrag mit Ihnen ein. Denn sie wissen um die Schwierigkeiten, die sich durch Lärm, Geruch und Verunreinigung des Vierbeiners ergeben können. Wie ist in solchen Situationen zu verfahren und welche Kriterien sollten alle Beteiligten erfüllen, um einen angenehmen Aufenthalt sicherzustellen?

Tipp

TIPP: Grundsätzlich hilft die Vorauswahl des Monteurzimmers. Viele Webseiten, die sich der Vermittlung zwischen dem Gast und Gastwirt widmen, selektieren vorab das Angebot.

Auf der Homepage Deutschland-Monteurzimmer.de finden Sie kleine Symbole bei den Inseraten der Gastbetriebe, wenn diese die Mitnahme der Vierbeiner erlauben. Als Berufsreisender richten Sie entsprechend Ihre Reservierung aus. Je eher Sie Planungssicherheit erlangen, desto einfacher und stressfreier verlaufen Ihre Reisevorbereitungen.

Ein Umstand, von dem Hunde und Katzen profitieren: Gerade feinfühlige Tiere wollen die Zeit der Abwesenheit ihres Herrchens nicht in fremden Händen verbringen. Den temporären Aufenthalt in einem Heim erwägen Sie nur in absoluten Ausnahmefällen.

Kein Rechtsanspruch zur Mitnahme

Als Berufsreisender mit Hund finden Sie keinerlei gesetzliche Grundlage, die ihnen das Mitführen Ihres pelzigen Freundes erlaubt. Eine solche Regelung gibt es gegenwärtig weder in den Ländern noch im Bund. Bislang sind Monteure, Geschäftsreisende und Touristen auf die Einwilligung ihrer Vermieter angewiesen, wollen sie das Tier auf ihren Reisen mit in das Zimmer nehmen. Dass ein solcher Anspruch künftig rechtlich eröffnet wird, scheint unwahrscheinlich. Der Vertrag zwischen dem Gastgeber und seinem Gast unterliegt der Vertragsautonomie.

Berufsreisen mit Hund Schlafender Hund

Beide Seiten dürfen übereinstimmend festlegen, welchen Regeln des Mietverhältnisses sie sich unterwerfen. Der Gesetzgeber greift zunächst nicht ein. Verbietet der Vermieter die Mitnahme des Hundes, ist das zu akzeptieren.

Wie ist zu verfahren, wenn der Gastbetrieb allgemein die Aufnahme der Tiere zubilligt, Ihren Hund aber dennoch abweist? Der Vermieter besitzt die Freiheit, im konkreten Einzelfall zu entscheiden, ob er dem Hund den Zutritt zum Haus gewährt.

Kranke, verschmutzte oder bissige Vierbeiner darf er ablehnen. Eine rechtliche Möglichkeit, diese Entscheidung anzugreifen, besitzen Sie als Berufsreisender nicht. Umso wichtiger ist es, dass alle Beteiligten vor Abschluss des Mietverhältnisses die Mitnahme des Hundes oder der Katze besprechen. Klären Sie dabei auch mögliche Problemfälle. Beide Seiten erlangen damit ein hohes Maß an Rechtssicherheit, das vor künftigen Streitfällen schützt – und das den Aufenthalt von Mensch und Tier angenehmer gestaltet.

Der Gesamteindruck entscheidet

Als Monteur und Berufsreisender müssen Sie damit rechnen, dass Sie trotz vorheriger Zusage durch den Vermieter erst bei der Ankunft erfahren, ob Sie das Tier mit auf das Zimmer nehmen können. Viele Gastbetriebe behalten sich eine Meinungsänderung oder einen späteren Entscheid in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor. Trotz Reservierung kann es sein, dass Ihr Hund wegen seiner Größe, seines Auftretens, Krankheiten oder seines Geruches nicht in der Herberge nächtigen darf.

Einige Anbieter besitzen Zwinger im Garten, die Sie in solchen Fällen nutzen dürfen. Auch darauf besitzen Sie aber keinerlei Anspruch.

Ein Tier, dem die Zusage für das Zimmer erteilt wurde, darf später noch des Hauses verwiesen werden. Ruhestörungen oder Verunreinigungen gehören zu Gründen, die erlaubte Mitnahme zu widerrufen.

Übrigens darf ein Tier, dem die Zusage für das Zimmer erteilt wurde, später noch des Hauses verwiesen werden. Das ist der Fall, wenn das Betragen des Hundes nicht den allgemeinen Regeln des Zusammenwohnens entspricht. Ruhestörungen oder Verunreinigungen in der Immobilie gehören zu den hauptsächlichen Gründen, die erlaubte Mitnahme zu widerrufen. Der Vermieter muss auch auf das Außenverhältnis zu seinen sonstigen Gästen achten: Ist deren Nachtruhe, Wohlbefinden oder sogar Gesundheit durch das Tier bedroht, kann er den Mietvertrag fristlos kündigen.

Einen Sonderfall stellt die Allergie eines Mieters gegen den Hund oder die Katze dar: Hier wäre fraglich, ob ein solcher Umstand die Miete beenden kann – die Rechtswissenschaft spricht sich dagegen aus.

Rechnen Sie mit zusätzlichen Kosten

Als Berufsreisender mit Hund sollten Sie den Service, ihr Tier in das Zimmer mitzunehmen, nicht gebührenfrei erwarten. Jedes Lebewesen benötigt Wasser. Ebenso wird es den von ihm beanspruchten Platz nicht gänzlich sauber zurücklassen.

Das erfordert Maßnahmen, die einiges an Zeit, Kosten und Arbeitsleistung verschlingen. Auch für diesen Punkt klären Sie vor Vertragsschlussüün, ob zusätzliche Forderungen auf Sie zukommen – oder ob das Tier pauschal in der Mietsumme enthalten ist. Sowohl das Einbeziehen als auch das nachträgliche Aufrechnen für die Mitnahme des Hundes gelten im Gastgewerbe als üblich..

Berufsreisen mit Hund Welcome Haustiere erlaubt

Weitergehend achten Sie darauf, dass Sie als Besitzer für alle Schäden haften, die Ihr Hund auslöst. Knabbert er den Schrank an, zerfetzt er den Teppich oder verbuddelt das Handy eines anderen Mieters, werden Sie zumindest zivilrechtlich in die Forderung genommen. Ebenso kann in solchen Fällen das Mietverhältnis beendet werden. Die Mitnahme der Tiere in ein Zimmer gilt als guter Service der Vermieter. Ihr Vertrauen sollten Sie mit gleicher Münze vergelten: Hunde haben sich im Gastbetrieb so zu verhalten, dass sie weder die Einrichtung noch fremde Personen an Leib, Wohlbefinden oder Vermögen schädigen.


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zuletzt aktualisiert: 09.12.2019

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