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Das Monteurzimmer – Tipps für Mieter und Vermieter

Wenn der Aufenthalt in der Fremde zu kurz für eine eigene Wohnung und zu lange für ein Hotelzimmer ist, dient das Monteurzimmer als preiswerte Lösung. Nicht nur Monteure, sondern auch Studenten, Geschäftsreisende und Touristen können die zahlreichen Angebote nutzen. Aber worauf sollten Mieter wie Vermieter achten, wenn sie ein Monteurzimmer nutzen oder anbieten? Und was zeichnet ein Monteurzimmer überhaupt aus?

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Monteurzimmer zu vermieten

Tipps und Tricks für Mieter und Vermieter

Handwerker und Monteure, Fachkräfte und Saisonarbeiter, Studenten und Geschäftsreisende teilen ein gemeinsames Schicksal: Sie befinden sich nicht selten über Wochen oder sogar Monate hinweg fernab der Heimat. Das berufliche Umfeld ist mit längeren Aufenthalten in fremden Städten verbunden. Häufig sind die Betroffenen darauf angewiesen, eine möglichst preiswerte Herberge für sich zu finden. Hier sind neben der Ferienwohnung, dem Hotel oder der Pension vor allem die sogenannten Arbeiterzimmer eine Empfehlung wert. Sie bieten eine Bleibe, die meist mit kleinem Komfort ausgestattet ist – und die als Basis für den täglichen Weg zur Baustelle genutzt werden kann.

Die Monteurwohnung/ Das Monteurzimmer/ Die Monteurunterkunft – was ist das eigentlich?

Wer sich aus beruflichen oder privaten Gründen für eine längere Zeit in einer anderen Stadt aufhält, benötigt ein Bett und zumindest einen Schrank. Mehr braucht es häufig nicht, denn der Betroffene wird sich tagsüber ohnehin außer Haus seiner eigentlichen Aufgabe widmen. Dennoch ist es nicht immer ganz einfach, eine solche Bleibe zu finden. Denn sie muss vor allem einen Pluspunkt aufweisen: Ist die Monteurunterkunft, das Monteurzimmer oder die Monteurwohnung nicht preiswert, so stehen die über Wochen und Monate hinweg anfallenden Ausgaben in keinem guten Verhältnis zu den während dieser Zeit erzielten Einnahmen. Eine sparsame und doch komfortable Lösung ist also gesucht.

Die Unterkünfte für Monteure sind in den Anfängen des 20. Jahrhunderts entstanden. Meist handelte es sich dabei um Privathäuser oder kleine Raststätten, die ihren Gästen ein Zimmer mit weitgehend spartanischer Monteurzimmer Einrichtung für einen längeren Aufenthalt bereitstellten. Die fahrenden Kunden – darunter häufig Fachkräfte aller Gewerke – erhielten hier zumindest temporär die eigenen vier Wände, in denen sie einen Ort der Ruhe und des Rückzugs fanden. Auch heute noch wird diese Tradition gepflegt, da sie mehrere Vorteile für die Mieter und die Vermieter auf sich vereint. Das jedoch nur dann, wenn bei der Bereitstellung und der Auswahl des Domizils einige Besonderheiten beachtet werden.

Die Monteurunterkünfte – nicht alleine für das Handwerk gedacht

Die Bezeichnung mag ein wenig irreführend sein: Das Monteurzimmer steht aber natürlich nicht ausschließlich für Monteure offen, sondern richtet sich in erster Linie an alle Personen, die eine preiswerte Bleibe für einen längeren Zeitraum suchen. Meist handelt es sich dabei um Angehörige unterschiedlicher Gewerbe und Gewerke, die sich auf der Geschäftsreise, auf Montage oder aus anderen beruflichen Gründen in der Stadt aufhalten. Für sie stellt eine solche Übernachtungsmöglichkeit die günstige Alternative zum häufig doch sehr kostspieligen Hotelzimmer dar. Gerade dann, wenn der Aufenthalt über mehrere Monate hinweg gebucht werden muss.

Daneben finden hier aber auch Studenten und Touristen eine Übernachtungsmöglichkeit, ohne das eigene Budget allzu stark zu belasten. Zudem weisen die meist zentral gelegenen Räumlichkeiten eine gute infrastrukturelle Anbindung an den Verkehr und das Schienennetz auf, eignen sich daher auch für Tagesausflüge in das nahe Umland. Die Zimmer können also von allen Personen gemietet werden, unabhängig des Grundes ihres Besuches. Auch bei der Buchung findet keine Priorisierung statt: Arbeiter werden nicht bevorzugt behandelt, erhalten somit auch kein Vorrecht auf die Bleibe. Allerdings kann es je nach Stadt notwendig sein, bereits Wochen oder sogar Monate vor der Anreise eine gültige Reservierung/ Buchung einzureichen.

Nur wenig Luxus vorhanden – die Merkmale der Monteurunterkunft

Allerdings sollte bei der Buchung mit keinem allzu großen Komfort gerechnet werden. Die Wohnungen befinden sich oftmals in Privat- oder Mehrparteienhäusern, die nahe des Bahnhofs, der Autobahnanbindung oder an ähnlich bedeutsamen Wegpunkten liegen. Ebenso ist stets eine gewisse Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Dienstleistern und ähnlichen Gewerben vorhanden, sodass die Arbeiterunterkunft tatsächlich den idealen Mittelpunkt des beruflichen und privaten Alltages darstellt und dabei mit kurzen Wegen überzeugt. Somit stört es auch nicht, dass das Zimmer im Regelfall eher spartanisch eingerichtet sein wird und nicht immer den besten Ausblick über die Stadt bereithält.

Die Einrichtung weist nur wenige Besonderheiten auf: Neben einem Bett und einem Schrank lässt sich hier häufig eine kleine Sitzecke finden – die zuweilen komfortabel mit einer Couch ausgestattet ist. Dennoch sollten in der Gesamtbetrachtung keine allzu hohen Anforderungen oder sogar luxuriöse Wünsche an den Vermieter geäußert werden. Er stellt für seinen Gast lediglich die temporäre Bleibe zur Verfügung, die nicht mehr als ein Ort der Ruhe und des Schlafes ist. Dafür wiederum ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der vier Wände nahezu unschlagbar. Die Kosten liegen üblicherweise deutlich unter jenen eines Hotelzimmers. Dafür mag man sich auch mit dem bescheidenen Charme der Bleibe begnügen.

Dennoch bleibt zu konstatieren, dass die Räumlichkeiten heute bereits ein relativ hohes Niveau erreichen. Sie haben sich längst abgehoben von den simplen Schlafgelegenheiten früherer Jahrzehnte. Ihren Bewohnern offerieren sie einen geringen, aber doch ausreichenden Komfort. Ebenso können unterschiedliche Wahlleistungen – auf die im weiteren Verlauf noch einzugehen sein wird – den Aufenthalt erheblich verbessern. Klar ist aber auch: Der Luxus einer Hotelsuite darf hier nicht erwartet werden. Und ist auch in den wenigsten Fällen gewünscht. Der Arbeiter sucht nach beendetem Tagewerk seine Ruhe, der Dienstreisende und Messebesucher einen ungestörten Ort der Regeneration und der Student eine Möglichkeit des Lernens – und das bieten die Räume.

Weitere Besonderheiten der Zimmer

Der Wunsch, sich über Wochen oder sogar Monate hinweg eine möglichst preiswerte Räumlichkeit zu buchen, führt nicht selten zu einer Mehrfachbelegung der Zimmer. Diese können auf Wunsch mit mehreren Betten bestückt und somit den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Allerdings empfiehlt es sich, den Vermieter bereits bei der Reservierung auf derartige Besonderheiten hinzuweisen – nicht immer ist es gerne gesehen, wenn das Einzelzimmer von mehreren Personen bewohnt wird. Insbesondere Touristen sollten zudem nicht darauf hoffen, hier Doppelbetten vorzufinden. Auch sie entsprechen dem eigentlichen Zweck der Monteurwohnung nicht und können üblicherweise auch nicht für den zeitweisen Aufenthalt eingerichtet werden.

Ein weiteres Merkmal der Bleibe liegt darin, dass sie dem Bewohner häufig eine eigene Kochecke bereitstellt. Diese kann sich in dem reservierten Zimmer befinden oder zentral gelegen von der gesamten Etage benutzt werden. Meist handelt es sich in diesem Falle um eine kleine Räumlichkeit, die einen Herd und einen Kühlschrank aufweist. Ebenso wird Besteck und Geschirr oft vom Vermieter hinterlegt. Je nach Ausformung solcher Küchen kann es bei der Buchung der Touristen- und Baustellenunterkunft aber zu steigenden Kosten kommen. Auch diese Besonderheit wäre vorab zu erfragen – insbesondere dann, wenn die anteilige Nutzung mehrerer Bewohner auf die Endabrechnung umgelegt werden soll.

Vorteilhaft gestaltet sich darüber hinaus die Bereitstellung eines persönlichen oder doch zumindest in der Nähe befindlichen Parkplatzes. Die häufig als Handwerkerzimmer bezeichnete Einrichtung entspricht somit dem Erfordernis, dass viele Gäste die Anreise mit dem Auto – nicht selten auch mit kleinen Transportern für mehrere Insassen – vornehmen. Der Weg zur Baustelle soll also jederzeit und ohne Komplikationen gewährleistet werden können. Selbst dann, wenn umfangreiches Material und Werkzeug transportiert werden muss. Größere Häuser mit mehreren Wohnungen bieten einen solchen Parkplatz im Hof oder an der Straße an. Kleinere Apartments weisen manchmal sogar eine eigene Garage für den Mieter auf – ob es dabei zu Mehrkosten kommt, sollte bei der Buchung erfragt werden.

Bad und Toilette gehören nicht zwingend zum Zimmer

Ein weiteres Merkmal der Monteurunterkunft liegt darin, dass sie ihren Gästen zwar ein Bad, eine Dusche und eine Toilette bietet, sich diese aber nicht immer in den Räumlichkeiten finden lassen. Üblicherweise werden hierbei zentral gelegene Sanitärbereiche zur Verfügung gestellt, die von den Bewohnern der Etage benutzt werden. Allerdings besitzt der Mieter hierbei nur einen Anspruch auf die Bereitstellung des Raumes an sich. Ebenso auf das verbrauchte Wasser, den Strom und Ähnliches. Waschlappen, Seifen und Shampoos sind im Regelfall nicht im Angebot enthalten und müssen eigenständig mitgebracht werden.

Monteurwohnungen der gehobenen Klasse gehen aber vermehrt dazu über, in jedem Gästezimmer auch ein eigenes Bad zu installieren. Mit der gegebenenfalls vorhandenen Kochecke sowie dem Sanitärbereich wäre der Mieter hier also weitgehend autark eingerichtet, ohne sich mit den weiteren Bewohnern der Etage oder des Hauses über die Benutzungszeiten einig zu werden. Allerdings ist bei derart komfortabel eingerichteten Räumen auch mit steigenden Kosten zu rechnen. Diese nähern sich in solchen Fällen durchaus den Preisen des Studentenzimmers oder eines Hostels an. Inwieweit sich die erhöhten Investitionen mit dem dafür erzielten Wohnkomfort vereinen lassen, sollte im Einzelfall entschieden werden.

Vorhandene Notwendigkeiten für Bad und Bett

Bereits die Ausführungen zur Benutzung der Sanitärräume zeigen, dass nicht immer eindeutig festgelegt ist, welche Ausstattung vorliegen muss – und welches Zubehör der Gast mitzubringen hat. Für das Bad bedeutet dies, dass in dem Zimmer für Monteure üblicherweise eine Garnitur aus zwei Handtüchern vorhanden ist. Bereits bei den Waschlappen kommt es aber zu Abweichungen. Einige Vermieter legen sie bereit, andere hingegen verzichten auf den Service. Einen Anspruch besitzt der Mieter darauf nicht, kann also im Zweifelfalle nicht den Preis mindern, wenn er dergleichen nicht im Schrank oder im Bad vorfindet. Er ist hierbei vielmehr auf die Bereitschaft des Gastgebers angewiesen.

Etwas anderes ergibt sich allerdings, wenn kein Bettbezug vorhanden ist. Da es sich bei der Wohnung für Monteure um einen – wenn auch eingeschränkten – Gastbetrieb handelt, gehören Betten mit Matratzen, Kissen, Decken und den entsprechenden Bezügen zur Grundausstattung. Jedenfalls dann, wenn sich in der Beschreibung des Zimmers oder bei den Hinweisen durch den Vermieter während der Buchung keine anderslautenden Aussagen finden lassen. Auf die gehobene Qualität des Mobiliars hat der Gast allerdings keinen Anspruch. Hier gilt die Faustregel, dass das Bett in seiner Ausformung dem Standard der vorhandenen Räumlichkeiten entsprechen muss, diese also weder unterbieten darf noch sie übertreffen muss.

Eine solche nicht selten über Wochen oder Monate gebuchte Handwerkerunterkunft sollte zugleich den Service nicht vermissen lassen, den Bettbezug in regelmäßigen Abständen zu wechseln. Wie viel Zeit bis zu einem Neubezug vergehen muss, hängt vom Einzelfall ab. Handelt es sich um Arbeiter, so erfolgt der Wechsel alle ein bis zwei Wochen. Monteuren, Handwerken, Studenten und Geschäftsreisenden darf aber die Benutzung über drei oder vier Wochen hinweg zugemutet werden. Wobei auch hierfür die Jahreszeit und sonstige Bedingungen entscheidend sein können. Im Notfall empfiehlt es sich, den Vermieter gezielt um das Beziehen der Betten oder den Wechsel der Handtücher zu bitten.

Ist das Rauchen im Monteurzimmer erlaubt?

Eines der Kriterien, wie oft die Bettwäsche zu wechseln ist, liegt auch in der Frage, ob in der Herberge geraucht werden darf. Hierbei ist es ratsam, die Erlaubnis oder das Verbot bereits in der gültigen Hausordnung zu hinterlegen und jeden Gast darauf aufmerksam zu machen. Kommt es zu Verstößen – raucht also der Mieter, obwohl ihm das untersagt war –, so ist der Gastgeber berechtigt, das Mietverhältnis für das Zimmer zu beenden. Im Schadensfalle können sich zudem Ansprüche auf den Ausgleich defekter Möbel ergeben. Raucher sollten daher vorab ein Domizil auswählen, in dem ihnen der Genuss des Tabaks nicht erst auf dem Balkon erlaubt wird.

Eine sich daraus ergebende strittige Frage stellt sich immer dann, wenn der Vermieter eine Vielzahl an Zigarettenresten in seinem Garten, im Hausflur oder in den Monteurwohnungen vorfindet. Denn dass geraucht werden darf, bedeutet nicht, dass die Hinterlassenschaften nicht ordnungsgemäß entsorgt werden müssten. Dieser Umstand verpflichtet einerseits den Gastgeber: Er muss zumindest feuerfeste Abfalleimer bereitstellen, um eine Bereinigung zu gewährleisten. Andererseits wird auch der Mieter in die Pflicht genommen. Er kann seine Zigaretten nun nicht mehr achtlos wegwerfen oder diese an Hauswänden, Treppengeländern oder ähnlichen Vorrichtungen ausdrücken. Bei Missachtung dürfen beide Seiten einen Anspruch auf Durchsetzung erheben.

Ob daneben der Genuss von alkoholischen Getränken im Haus und auf den Zimmern zulässig ist, hängt ebenfalls von der Hausordnung ab. Das mag zunächst verwirren, da der Konsum eines Bieres oder Weins im Gegensatz zum Rauchen einer Zigarette für öffentliche Räume nicht eingeschränkt ist. Dennoch nutzen einige Anbieter ihr Hausrecht und untersagen es den Bewohnern, Alkoholika mit in die Räumlichkeiten zu nehmen. Kommt es dabei zu Verstößen, so können diese bereits ein Ende des Mietverhältnisses begründen. Speziell hochprozentige Drinks sollten daher vorher mit dem Gastgeber abgesprochen werden, da er im Ernstfall die Verantwortung für die Sicherheit seiner Gäste trägt.

Besitzt die Monteurwohnung einen Fernseher sowie einen Internetanschluss?

Besitzt die Monteurwohnung einen Fernseher sowie einen Internetanschluss? Für den Lebenskomfort ist es darüber hinaus wichtig, sich neben der Arbeit auch anderen Dingen widmen zu können. Einen hohen Stellenwert nimmt daher für viele Personen das Fernsehgerät ein. In den meisten Arbeiterzimmern ist ein solches installiert. Allerdings besitzt der Mieter auf das Vorhandensein keinen Anspruch. Ebenso kann er nicht dagegen vorgehen, wenn bestimmte Sender – insbesondere solche, die kostenpflichtig abonniert werden müssen – nicht empfangbar sind. Wer sich also am Wochenende das Fußballspiel im Privatkanal ansehen möchte, sollte dafür gegebenenfalls eine Sportsbar aufsuchen.

Nicht bereitstellen muss der Vermieter hingegen einen Computer. Dieser darf je nach Hausordnung allerdings durch den Gast mitgebracht und verwendet werden, wofür ihm ein funktionstüchtiger Internetzugang zur Verfügung zu stellen ist. Das Senden und Empfangen von Emails gehört heute fest zum Alltag vieler Menschen und muss durch den Gastgeber somit gewährleistet werden. Allerdings darf er dem Mieter die verbrauchten Datenmengen anschließend in Rechnung stellen. Kommt es zu einem Missbrauch des Anschlusses, werden also rechtswidrige Webseiten aufgesucht oder illegale Uploads und Downloads vorgenommen, greifen die Regeln der Störerhaftung: Hierbei wäre der Vermieter immer dann haftbar, wenn er das Vergehen nicht eindeutig einem der Bewohner nachweisen kann.

Das Frühstück ist meist nicht inklusive

Eine besondere Annehmlichkeit in vielen Herbergen stellt die Möglichkeit dar, morgens ein Frühstück in das Zimmer geliefert zu bekommen oder daran in einem zentralen Aufenthaltsraum teilzunehmen. Allerdings gelten für die Monteurwohnung keine Pflichten, eine solche Mahlzeit zu offerieren. Insbesondere kleinere Häuser haben derartige Leistungen daher längst aus ihrem Angebot gestrichen – sofern sich Kochnischen in der Wohnanlage befinden, ist der Gast hier für sein leibliches Wohl eigenständig verantwortlich. Größere Gastbetriebe bieten ihren Mietern zuweilen aber sehr wohl ein Frühstück, das zumindest Brot, Aufschnitt, Kaffee und Eier umfassen sollte.

Ähnlich verhält es sich mit den sonstigen Essenszeiten. Kleine Snacks – zu denen auch belegte Brote und Getränke gehören – lassen sich häufig beim Leiter der Zimmervermietung erwerben. Dieser weiß nämlich um den oftmals engen Zeitplan seiner Besucher, denen ein Einkauf zu den Regelzeiten nicht immer möglich ist. Andere Anbieter eröffnen ihren Mietern die Teilnahme an einem Partnerprogramm mit nahen Gaststätten und Lokalen, in denen auf Speisen und Drinks ein Nachlass gewährt wird. Es lohnt sich also, vorab die örtlichen Bedingungen zu erfragen. Denn gerade in sehr kleinen Ortschaften kann es auch vorkommen, dass Einkaufsmöglichkeiten nur spärlich vorhanden sind und eine Verköstigung der Gäste schwerfällt.

Allerdings gehört die Frage der Verpflegung zu den täglichen Überlegungen vieler Vermieter. Einige von ihnen bieten zumindest einen Lieferservice für Brot und Brötchen sowie kleinere Einkäufe an. In den Sommermonaten können auch gesellige Grillabende oder ähnliche Zusammenkünfte organisiert werden. Erfahrungsgemäß wird ein solcher Service aber eher in den hochpreisigen Häusern angeboten, da sich der Aufwand an Zeit und vorherigen Investitionen für den Gastgeber schnell summieren kann. Aber es zählt gewiss nicht zu den Seltenheiten, einen Arbeiter und seine Kollegen nach den langen Monaten des Aufenthaltes und des harten Tagewerks mit einem zünftigen Fest zu verabschieden.

Die sogenannten Wahlleistungen

Das Frühstück wird wie einige andere gesonderte Angebote den Wahlleistungen zugeschrieben. Das bedeutet, dass der Vermieter einen derartigen Service offeriert, den der Mieter sodann kostenpflichtig in Anspruch nehmen kann. In Bezug auf das bereits angesprochene Fernsehgerät wäre dies etwa in der Freischaltung spezieller Programme zu sehen. Für den Sanitärbereich können ebenso Seifen und Shampoos bereitgestellt werden. Wahlleistungen gehen somit über den allgemeinen Leistungsumfang hinaus. Sie dürfen durch den Mieter angenommen werden, wobei diesem keine Pflicht für die Nutzung zukommt. Entsprechend fließen solche Optionen nicht pauschal in die Endsumme ein, sondern müssen individuell abgerechnet werden.

Ein weiteres Beispiel für derartige Wahlleistungen wäre eine vorhandene Waschmaschine, die der Monteur nach beendeter Arbeit verwenden kann, um seine von den Baustellen verschmutzte Kleidung zu säubern. Selten wird dagegen ein Reinigungsservice angeboten, der etwa durch den Vermieter vorgenommen oder durch eine örtliche Textilreinigung gewährleistet wird. Auch hierbei entscheidet der Zeitarbeiter eigenständig, ob er die dafür anfallenden Kosten übernehmen möchte. Nach diesem Schema lassen sich unterschiedliche Wahlleistungen an das eigentliche Angebot anfügen, wobei es sich empfiehlt, vorab die Preisgestaltung mit dem Gastgeber zu erörtern. Denn je mehr Service der Gast verlangt, desto mehr schwindet der Preisvorteil, den ihm sein Domizil im Vergleich zu Privatzimmern und Ferienwohnungen – sogenannte FeWo/ FeWos – bietet.

Eine weitere Option ergibt sich in allen Häusern, die ihren Gästen den Gebrauch von Fahrrädern oder sogar Autos offerieren. Der Monteur findet hier also je nach Wunsch ein Vehikel, das er beruflich oder privat nutzen kann. Er ist damit vor Ort mobil. Allerdings wird dieser Service im Regelfall nicht kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dennoch ist es gut zu wissen, dass einige Anbieter überhaupt über solche Möglichkeiten verfügen, die den Alltag einfacher gestalten und die Freizeitaktivitäten verbessern können. Ob eine derartige Wahlleistung vorliegt, ist beim Eigentümer der Zimmer zu erfragen – ebenso, ob es dafür die Voraussetzung einer Anmeldung gibt oder ob das Fahrzeug auch einmal spontan genutzt werden kann.

Die Möglichkeit, Dinge zu verwahren

Auf eine weitere Wahlleistung ist gesondert einzugehen. Einige Monteurunterkünfte bieten ihren Gästen die Möglichkeit, hochwertige Gegenstände zu verwahren. Das mag zunächst nicht verwundern, immerhin besitzen viele Gastbetriebe einen Safe für Schmuck, Geld und persönliche Dokumente. Auf das Vorhandensein einer solchen Option sollte bei der Wahl des Zimmers geachtet werden. Allerdings kommt es nur selten einmal vor, dass jeder Raum ein eigenes Versteck besitzt, um Wertsachen zu verschließen. Beim Eigentümer des Hauses sollte dennoch erfragt werden können, ob die Einlage bestimmter Gegenstände gewährleistet wird – auch das leider nicht kostenlos, da häufig Versicherungen über den Verlust des Gutes bestehen.

Die Besonderheit des Arbeitnehmerzimmers liegt jedoch darin, dass immer wieder auch hochpreisige Werkzeuge und Maschinen verwahrt werden müssen. Das gelingt natürlich nicht im Safe des Raumes, sondern bedarf spezieller Unterbringungsmöglichkeiten. Zuweilen werden dabei Garagen und Unterstände entsprechend umgerüstet, sodass sie anschließend von Unbefugten nicht geöffnet werden können. Sollte es trotz derart sicherer Maßnahmen zu einem Verlust der Güter kommen, so empfiehlt sich eine Versicherungspolice, die den Schaden abdeckt. Sie wird regelmäßig vom Inhaber des Hauses abgeschlossen, ihre Kosten können allerdings auf den Vermieter umgelegt werden. Damit mag sich der Endpreis zunächst erhöhen – die Sicherheit steigt aber ebenso.

Haustiere – sind sie in der Herberge erlaubt?

Nicht selten mieten sich alleinstehende Personen – vielleicht Handwerker oder Studenten – in die Monteurunterkunft ein. Sie bleiben für einige Wochen oder Monate. Eine lange Zeit also, in der vorhandene Haustiere nicht immer zu Freunden und Verwandten gegeben werden können. Zumal eine Tierpension über diese Dauer vergleichsweise teuer ist. Immer wieder kommt es daher zu der Frage, ob der Gast sein Haustier in die Baustellenunterkunft mitbringen darf. Hierbei ist allerdings zunächst zwischen den Tierarten zu unterscheiden: Ein Anspruch auf einen Standplatz für das Aquarium oder eine Hütte für den Hund besitzt der Mieter natürlich nicht.

Darüber hinaus ist es entscheidend, ob der Vermieter die Mitnahme zusichert. Meist lässt sich eine entsprechende Regelung bereits in der Hausordnung finden. Allgemeingültige Aussagen, wonach Haustiere zugelassen oder verboten sind, dürfen durch den Mieter zudem hinterfragt werden. Denn die Mitnahme eines Hamsterkäfigs wird, sofern keine Belästigung durch Geruch und Geräusche entsteht, vielen Gastgebern sicherlich kein Dorn im Auge sein. Kritischer werden dagegen Vögel betrachtet, die mit ihren nicht selten grellen Stimmen die Ruhepausen stören können. Auch hier entscheidet zumeist aber der Einzelfall – der ebenso darauf abstellen kann, inwieweit das Tier dressiert ist und ob es ohne zu stören über mehrere Stunden alleine bleiben kann.

Bei Katzen und Hunden gelten hingegen weitgehend strikte Regeln: Die Mitnahme erfolgt nur dann, wenn sie durch den Vermieter ausdrücklich zugesagt wird. Hierfür kann es notwendig sein, bereits bei der Reservierung der Arbeiterunterkunft genau nachzuweisen, um welche Rasse, welche Größe und um welche sonstigen Faktoren es sich bei dem Tier handelt. Anderenfalls darf der Gastgeber das bestehende Mietverhältnis beenden. Ebenso wäre darauf zu achten, ob die Mitnahme für alle Rassen erlaubt ist oder ob bestimmte Arten davon ausgeschlossen sind. Hierbei ist es zudem meist auch entscheidend, ob das Tier geimpft wurde und derart zahm ist, dass Bisse von ihm nicht zu erwarten sind.

Monteurzimmer - Mit oder ohne Reinigung?

Ob und wie oft das Monteurzimmer geputzt wird, hängt vom Vermieter ab. Dieser kann eine tägliche, wöchentliche oder monatliche Grundreinigung zusichern. Verpflichtet ist er dazu allerdings nicht. Dadurch besitzt auch der Gast keine rechtliche Grundlage, um den Endpreis zu mindern, wenn er die Säuberung selbst durchführt. Einige Häuser stellen ihren Mietern den Besen und den Staubsauger zur Verfügung, in anderen muss sogar dieses Zubehör für den Haushalt eigenständig erworben werden. Klar ist aber auch, dass alle gröberen Verschmutzungen zulasten des Gastes gehen, sofern er diese direkt zu verschulden hat und er sie nicht beseitigen kann.

In einigen Pensionen ist es üblich, dass sich die Gäste für die Werktage einmieten und sie über das Wochenende in die Heimat reisen. Oft wird in den entsprechenden Angeboten vom Wochenendheimfahrer gesprochen. Er ist zur Reinigung seiner Räumlichkeiten meist nicht verpflichtet. Verlässt er das Domizil am Ende der Woche und betritt er dieses wenige Tage später erneut, so wird die Zeit seiner Abwesenheit üblicherweise zur Säuberung durch den Vermieter genutzt. Dieser kann die Tätigkeit selbst ausführen oder dafür einen kostenpflichtigen Service engagieren – und diesen in die Endsumme für das Zimmer einrechnen.

Ähnlich verhält es sich bei der Endreinigung kurz vor der Abfahrt. Die Hausordnung sollte die Aussage umfassen, ob die Bleibe durch den Mieter oder den Vermieter gesäubert wird. Entsprechend kann es bei der Preisgestaltung zu Unterschieden kommen. Im Übrigen dürfen selbst in einem über Monate hinweg bezogenen Raum von dem Gast keine Maßnahmen der Instandhaltung, Modernisierung oder Restaurierung erwartet werden, wie sie etwa im öffentlichen Wohnbereich üblich sind. Die Reinigung umfasst somit lediglich die sorgsame Entfernung aller Verschmutzungen an Wänden, Böden, Fenstern und der Einrichtung. Sollte es zu Defekten oder frischen Makeln am Interieur kommen, dürfen diese dem Mieter aber in Rechnung gestellt werden.

Es kann eine Kurtaxe anfallen

In einigen Urlaubsorten gilt die Pflicht für den Reisenden, neben der Unterkunft auch eine sogenannte Kurtaxe zu zahlen. Damit sollen öffentliche Gelder generiert werden, um die Schönheit und besondere Merkmale der Kommune langfristig zu erhalten, die Pflege und Säuberung von Parkanlagen sicherzustellen oder den Gewässerschutz an Flüssen und Meeren zu gewähren. In Bezug auf die Monteurunterkunft stellt sich somit die Frage, ob eine solche gesonderte Abgabe auf den Endpreis üblich ist. Grundsätzlich gilt: Ist die Taxe im Finanzierungsmodell der jeweiligen Stadt vorgesehen, kann eine Erhebung erfolgen. Allerdings kommt es dabei zu Abweichungen, die insbesondere für Handwerker bedeutsam sind.

In vielen Abgabeverordnungen nehmen Touristen und Monteure nicht die gleiche Stellung ein. Während der Urlauber von den Schönheiten des Ortes profitiert und er diese für sein Wohl nutzt, trägt der Monteur zur Bewahrung der Kommune bei und verhilft ihr somit zu neuem Glanz. Häufig werden Reisende daher verpflichtet, die Taxe zu zahlen, wogegen Handwerker und in einigen Fällen auch Geschäftsleute von der Zahlung ausgeschlossen sind. Wird die zusätzliche Summe erhoben, muss der Anbieter der Unterkunft für Monteure aber einen entsprechenden Hinweis an den Gast vornehmen. Das kann auf der Homepage, auf Werbebroschüren, im persönlichen Gespräch oder über die Einsicht der Hausordnung erfolgen.

Abweichend davon haben einige Großstädte wie Berlin, Hamburg, Köln oder München in den vergangenen Jahren eine sogenannte Übernachtungspauschale erhoben. Sie erstreckt sich auf weite Teile des Hotel- und Gastgewerbes. Ob der einzelne Arbeiter davon betroffen ist, hängt oft von den örtlichen Besonderheiten ab. In den genannten Metropolen hat sich der Zuschlag zuletzt vermehrt durchgesetzt, wogegen er in vergleichsweise geringer besuchten Städten wie Bremen, Stuttgart, Hannover oder Kiel noch nicht vollständig in die Praxis übergegangen ist. Mietern und Vermietern hilft es aber, die Sachlage vor Ort bei den zuständigen Behörden zu erfragen, wobei sich die Tourismusämter häufig kulant zeigen, die Pauschale nicht einzufordern.

Die Preise enthalten alle Nebenkosten

Ein solches Handwerkerzimmer kann in seiner Ausgestaltung, seiner Einrichtung, dem Service sowie seinen Ge- und Verboten also von anderen Anbietern abweichen. Umso wichtiger ist es, dass der Gast ohne erheblichen Aufwand einen Preisvergleich vornehmen darf. Dabei gilt die Grundregel, dass alle Steuern und Zuschläge sowie sämtliche Nebenkosten / Betriebskosten für Monteurzimmer und Ferienwohnungen bereits in dem voraussichtlichen Endpreis enthalten sind. Unangenehme Überraschungen sollte der Mieter hier also nicht erwarten, sofern er sich an die Hausordnung hält und ihm keinerlei Beschädigungen der Ausstattung nachgewiesen werden können. Ein Maß an Rechtssicherheit, das letztlich alle Seiten begünstigt.

Allerdings kann es bei diesem Vorgehen immer auch zu Unwägbarkeiten kommen. Im Regelfall werden Pauschalen für die Internet- und Fernsehbenutzung, für die Bettwäsche oder die verwendeten Handtücher berechnet. Hierbei sind aber Differenzen möglich. Etwa dann, wenn der Gast seltener im Internet surft, als ihm zugesichert wurde. Es wäre somit im Einzelfall zu erfragen, ob grobe Abweichungen vom Endpreis zulasten des Mieters gehen. Grundsätzlich gilt aber, dass er alle bereitgestellten Leistungen auch als solche zu entlohnen hat – ganz gleich, ob er diese anwendet oder nicht. Steigende Kosten können sich zudem ergeben, wenn das Interieur beschädigt wurde und der Mieter selbst den Mangel nicht behebt.

Allgemeines zur Preisgestaltung

Mit welchen Kosten ist für ein solches Zimmer aber zu rechnen? Hier gelten ähnliche Grundsätze, wie sie bereits auf dem freien Wohnungsmarkt oder im Hotelgewerbe üblich sind. Befindet sich die Monteurwohnung in einer gehobenen Gegend, ist sie gut an das Verkehrsnetz angebunden, sind von ihr aus Kinos, Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleister schnell zu erreichen, so kann das Kostenniveau durchaus ansteigen. Das gilt vor allem auch immer dann, wenn die Räumlichkeiten in einer Metropole gelegen sind oder sich unweit davon in einer Vorstadt befinden. In diesen Fällen kann der Vermieter den Preis pro Nacht anheben, ohne einen umfangreichen Service anzubieten.

Speziell in kleineren Ortschaften wirkt das Kostenniveau aber erschreckend niedrig. Hier kommt der Monteur also ganz auf seine Kosten. Zumal er mit einer Reservierung über eine längere Zeit mit erheblichen Nachlässen rechnen kann. In anderen Fällen ist es üblich, dass der Preis unverändert bleibt, dafür aber bestimmte Wahlleistungen kostenfrei genutzt werden dürfen. Größere Anbieter setzen sogar Kostenpauschalen fest, die mit jeder zusätzlichen Woche des Aufenthaltes attraktiver und finanziell lukrativer werden. In gut besuchten Metropolen lässt sich dergleichen aber selten finden: Hier können sich die Vermieter ohnehin über solide ausgebuchte Zimmer erfreuen – der Bedarf eines Nachlasses ergibt sich daher nicht immer.

Unterschiede zwischen der Haupt- und der Nebensaison

Allerdings ist es immer auch entscheidend, für welchen Zeitraum die Monteurunterkunft gebucht wird. Hier ist mit preislichen Schwankungen zu rechnen, die sich ganz an die Saison der Bauarbeiter und Handwerker anpassen. In den Monaten zwischen März und Oktober fällt es daher vielfach schwer, in Deutschland ein Monteurzimmer zu geringen Kosten zu finden – sofern nicht schon Wochen vor dem Einzug eine Reservierung erfolgt ist. Speziell in den Metropolen und ihren Vororten kann es zu wahren Explosionen der Preise kommen. Und dennoch sind die meisten der Häuser dann nahezu ausgebucht, da zahlreiche Arbeiten stattfinden.

Deutlich günstigere Bedingungen ergeben sich in den kalten Monaten, da sich nur wenige Personen auf Montage befinden. Insbesondere Touristen und Dienstreisende können nun mit weitgehend freier Wahl rechnen. Ein Vorteil, der sich auch auf die Preisgestaltung auswirkt. Einige Anbieter reduzieren die Kosten um 25 bis 50 Prozent, ohne dabei Einschränkungen beim Service vorzunehmen. In diesen Fällen erhält der Gast also mehr, als erwarten darf. Und im Gesamtpaket steht sein Domizil nun nicht mehr hinter dem Hostel oder dem Privatzimmer zurück. Allerdings kann es sich auch hier empfehlen, möglichst frühzeitig zu buchen und damit einem größeren Ansturm – etwa in der Vorweihnachtszeit – zuvorzukommen.

Umbuchungen und Stornierungen des Zimmers

Mag es bei Touristen und Studenten selten einmal zu Abweichungen von der Reservierung kommen, so neigen doch insbesondere Dienstreisende und Arbeiter häufiger dazu, eine Buchung abzusagen oder sie zu verschieben. Hier gilt zwar, dass der Verursacher des Schadens diesen auch zu begleichen hat. Heißt also, kann der Monteur das reservierte Zimmer nicht beziehen, weil sich seine Fahrt verzögert oder ein Termin dazwischengerät, so ist er zunächst dennoch zahlungspflichtig. Denn der Vermieter stellt ihm die Räumlichkeiten bereit und verzichtet dafür auf andere Gäste, die ebenfalls eine Übernachtungsmöglichkeit suchen.

Allerdings werden die entsprechenden Regelungen für das Monteurzimmer nur selten derart strickt ausgelegt wie im sonstigen Hotel- und Gastgewerbe. Häufig zeigen sich die Gastwirte kulant, indem sie eine Stornierung ohne Begleichung einer Gebühr ermöglichen. Auch das Verschieben einer Reservierung sollte dabei zulässig sein. Dennoch gilt: Der Vermieter besitzt im Zweifelsfalle einen Anspruch, sofern eine Buchung bei ihm eingeht, die nicht fristgerecht widerrufen wurde. Ist er zur Kulanz oder zu einem Kompromiss nicht bereit, kann der Gast die Zahlung nicht umgehen. Daher ist eine frühzeitige und langfristige Planung angeraten, die idealerweise auch vorsorglich einige Unwägbarkeiten umfasst und somit alle Überraschungen ausschließt.

Das Verhalten im Streitfall

Wer in Deutschland ein Monteurzimmer bezieht, begibt sich immer auch ein kleines Stück in das rechtliche Grauland. Denn im Gegensatz zum Hotel- und Tourismusgewerbe, in dem alle Anforderungen an die Herbergen genau definiert sind, lassen sich rechtliche Vorgaben für Arbeitnehmerunterkünfte nur selten einmal finden. Und wenn sie vorhanden sind, wurden sie eher allgemein ausformuliert. Wie aber ist zu verfahren, wenn es zwischen dem Mieter und dem Vermieter zu Meinungsverschiedenheiten kommt – insbesondere darüber, ob eine Leistung erbracht wurde und nun zu bezahlen ist? Welchen Rechtsschutz besitzen beide Seiten, auf den sie sich im Schadensfall berufen können?

Zunächst einmal gilt es, Ruhe zu bewahren und den Sachverhalt ebenso objektiv vernünftig wie einvernehmlich zu klären. Sowohl der Vermieter als auch der Mieter werden im Regelfall über einige Erfahrungen beim Bereitstellen und Bewohnen solcher Räumlichkeiten verfügen. Da sollte es durchaus möglich sein, zu einer alle Parteien zufriedenstellenden Lösung zu gelangen. Liegt ein offensichtliches Missverständnis über eine nicht erbrachte Leistung vor, kann der Gast eine Preisminderung verlangen, sofern dem Gastgeber eine Beseitigung des Fehlers nicht möglich oder nicht zuzumuten ist. Ebenso darf der Vermieter die vollständige Bezahlung einfordern, wenn er sich vertragsgemäß verhalten und alle Wünsche seines Besuchers nach besten Möglichkeiten erfüllt hat.

Entscheidend ist somit häufig der Wortlaut des Vertrages. Er sollte für den Mieter bei der Auswahl des Domizils eine wichtige Rolle spielen, sind in ihm doch Rechte und Pflichten während des Aufenthaltes verankert. Aber auch die darin nicht genannten Aspekte können eine Rolle spielen – immerhin unterwirft sich der Gast stets der gültigen Hausordnung. Ratsam ist es daher, es im Zweifelsfalle nicht auf einen Rechtsbruch ankommen zu lassen, sondern das Gespräch zum Vermieter möglichst früh zu suchen und dabei auch etwaige Ungereimtheiten auszuräumen. Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern oftmals zugleich die Kosten eines langen Rechtsstreites.

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Der richtige Vertrag - Welche Vertragsform ist für Sie optimal!?

Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Grundsätzlich empfiehlt es sich, das Vertragsverhältnis zwischen beiden Parteien nicht als Partnerschaft auf Zeit zu sehen. Gerade eine über mehrere Monate andauernde Miete führt doch dazu, dass sich der Gastgeber und sein Gast häufiger begegnen und sicherlich auch manches Wort miteinander wechseln. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn später einmal Empfehlungen für ähnliche Unterkünfte ausgesprochen werden sollen. Von den gesammelten Erfahrungswerten profitiert etwa das Online Portal Deutschland-Monteurzimmer.de, das sich der Vermittlung solcher Herbergen annimmt. Hier kann sich der Interessent bereits vor der Buchung einen genauen Eindruck des Hauses und seiner Zimmer verschaffen, ohne persönlich vor Ort zu sein.

Ebenso profitieren der Mieter und der Vermieter von ihrem Austausch. Sie können erfragen, welche Wünsche der Gast künftig hegt oder wie er mit dem Service zufrieden war. Eine Basis also für den Gastgeber, die etwa bei der Preisgestaltung sowie bei der Ausformulierung seines Angebotes wichtig sein dürfte. Denn auch das hilft langfristig allen Beteiligten: Die Leistungen werden besser an die Anliegen und Bedürfnisse der Kunden angepasst, der Eigentümer des Hauses vermeidet dagegen kostspielige Risiken. Zudem erhöht sich die Chance, eine bessere Auslastung aller Wohnbereiche zu erzielen und damit idealerweise auch die zumeist schwierige Nebensaison zu meistern.

Tipps für die Auswahl des Zimmers

Mehrere eintausend solcher Räumlichkeiten lassen sich alleine hierzulande finden. Da sollte es nicht schwerfallen, sich für eines der Domizile zu entscheiden. Arbeitszeit ist jedoch immer auch Lebenszeit – und erfahrungsgemäß sind infrastrukturell gut angebundene Zimmer, die vielleicht auch nahe des Bauortes gelegen sind, dann doch eher spärlich gesät. Ratsam ist es zudem, die Unterkunft auf Zeit nach Bedacht zu wählen. Insbesondere dann, wenn die Wochenenden nicht daheim verbracht werden können, sondern vor Ort verlebt werden. Worauf ist bei der Auswahl der Herberge aber zu achten und inwieweit kann Ihnen Deutschland-Monteurzimmer.de dabei helfen?

Zunächst einmal gilt, was für jede private oder berufliche Buchung gilt: Das Zimmer sollte in seiner Ausformung, seinem Service und seinen Kosten ganz den Wünschen und Bedürfnissen des Betroffenen entsprechen. Natürlich gestaltet es sich schwierig, einen solchen Vergleich über größere Strecken vorzunehmen. Liegt der Ort in einem anderen Bundesland, so kann die Internetrecherche helfen. Hier kommt insbesondere Deutschland-Monteurzimmer.de ins Spiel, das die Fakten und Daten zu zahlreichen in Deutschland angebotenen Monteurzimmern erfasst und auf dieser Basis die maßgerechte Suche im Einzelfall ermöglicht. In weniger als einer Sekunde erhält der Interessent daraufhin unterschiedliche Vorschläge, die seiner Anfrage entsprechen.

Besonders wertvoll ist ein solches Angebot, wenn es mit Fotos von den Räumlichkeiten versehen ist. Idealerweise ebenso von dem Haus und der gesamten Wohngegend – denn erst dadurch formt sich ein brauchbares Bild vor dem Auge des Betrachters. Hier erhält er einen ersten Eindruck seiner Zimmer, kann schon einmal die grobe Planung vornehmen und schauen, welche Wahlleistungen ihm darüber hinaus wichtig sind. Anhand der Angaben zu den örtlichen Gegebenheiten wird auch die Freizeitgestaltung umrissen oder nach Einkaufsmöglichkeiten gesucht. Natürlich lässt sich zugleich die Route zu den Baustellen oder zu anderen Zielen ermitteln. Alles bequem von zuhause aus. Und das sogar kostenfrei.




Bewertungen für Deutschland-Monteurzimmer.de
eKomi-Bewertung: Ø 4.6 von 5 Sternen aus 891 Stimme(n)
zuletzt aktualisiert: 09.11.2016

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