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Energiesparen und Erleichterungen durch Technik

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    Jetzt kommt mal ein längeres, umfassendes Thema mit dem wir uns derzeit beschäftigen
    und wo wir hoffen eine rege Diskussion anzuwerfen oder Erfahrungen bzw. gute Tipps erhalten können.

    Gerade jetzt beginnt wieder die Zeit, in der tägliche Kontrollgänge noch wichtiger werden weil Lichter angelassen werden, Fenster geöffnet sind und die Heizung in den Zimmern ständig voll aufgedreht ist. Oder man bekommt kurzfristig eine Buchung rein und möchte vor Ankunft die Heizung in den Zimmern anwerfen damit der Gast sich wohlfühlt, aber ist noch nicht vor Ort. Die dunkle Jahreszeit bedingt nun auch mehr darauf zu achten, dass bestimmte Bereiche ausreichend beleuchtet sind.
    Bisher helfen wir uns hier mit Zeitschaltuhren und Bewegungsmeldern. Das bedeutet bei jeder Veränderung von kalt/warm Perioden, Jahres bedingter Helligkeit und nicht zu vergessen die zweimal jährliche Zeitumstellung, die richtige Bedienungsanleitung raus zu suchen, sich dahin zu knien oder zu recken, wo die kleinen "Helferlein" montiert sind.
    Das nervt, hilft nicht in jeder Situation und ist wenig komfortabel.

    Deshalb recherchieren wir zur Zeit über das Thema Smarthome. Ein weites Feld mit vielen Anbietern, teilweise teuer und wenn man nicht Technik affin ist,
    muß man sich sehr gut einlesen.

    Aber zunächst mal erklärt, was Smarthome eigentlich ist:
    Wir sind darauf gekommen, weil es doch sehr komfortabel wäre, wenn man alle Zeitschaltuhren, Heizungsthermostate und so weiter bequem vom PC aus steuern könnte.
    Und eben dass und noch viel mehr macht dieses Smarthome.
    Es gibt eine Steuereinheit, die i.d.R. wie ein Router aussieht und an eben diesen angeschlossen wird und mit dem Computer verbunden ist
    bzw je nach Anbieter dadurch angeschlossen wird. Jetzt hat man die Möglichkeit über eine App (oder einen Server) auf dem PC, Tablett oder Smartphone Einstellungen vor zu nehmen.
    Ansteuern kann man damit viele (externe und extra zu beschaffende) Geräte, z.B. Heizthermostate, Steckdosen, Lampen, Fensterfühler, Rauchmelder, Lifecams, Temperaturfühler usw..
    Durch die verschiedenen Apps der Anbieter kann man nicht nur Zeitperioden für Wochentags, Wochenende, morgens und abens usw. einstellen, man kann auch Bedingungen programmieren (z.B. Wenn Fenster auf, dann Heizung aus, oder wenn Rauchmelder alamiert, dann folgende Lichter an) und Geräte miteinander Synchronisieren (z.B. ein Zimmer drei Heizungen und ein Temperaturfühler, alle Heizungen selbe Temperatur wie am Fühler).
    Das Schöne ist, man kann dies je nach Anbieter von überall aus einstellen oder anschalten. Entweder direkt vom Smartphone oder im Urlaub über das Internet.
    Dafür muss man noch nicht einmal neue Leitungen im Haus verlegen (gibt es auch, ist aber viel teurer logischerweise) sondern wird je nach Anbieter über Funk, WLAN oder dem heimischen Stromnetz bzw. in Kombination dieser Möglichkeiten gesteuert und ist somit nachrüstbar.
    Viele Apps informieren sogar via SMS, wenn z.B. die Rauchmelder los gehen, denkbar und möglich ist es auch so informiert zu werden, wenn ein Bewegungsmelder in bestimmten Räumen anschlägt (Stichwort: Alarmsystem) ++ (im letzteren Fall sind auch wieder Bedingungen möglich, die bei solch einem Alarm z.B. alle Lichter und Lifecams anschalten).

    Wem das noch nicht genug war, der darf sich jetzt noch durch die verschiedenen Systeme der verschiedenen Anbieter lesen und sich mit Begriffen wie "Insellösungen", "Datensicherheit" usw. quälen.
    An diesem Punkt sei gesagt, dass wir keine Experten sind und nicht den Anspruch auf Vollständigkeit der Informationen erfüllen können, wir bemühen uns richtige und einigermaßen verständliche Informationen zu geben.

    Aufgrund der Datensicherheit (hier insbesondere fremder Zugriff auf das System via Internet) haben wir uns auf "Markenhersteller" konzentriert, weil diese durchweg in verschiedenen Test als "am Daten sichersten" bewertet wurden. Genannt seien hier die Telekom und diverse Energieanbieter, die alle komplette Systemlösungen anbieten.
    Wir sind Freunde davon bereits vorhandene Anbieter oder Systeme zu nutzen und/oder zu integrieren, deshalb sind bei uns die Energieanbieter zunächst aussen vor und das System von devolo noch mit dabei.

    Wichtig für uns sind zunächst lediglich die Heizung in den Zimmern, sowie Rauchmelder und das ein oder andere Licht, welches zeit- und helligkeitsabhängig gesteuert wird, sowie die künftige weitere Ausbaufähigkeit des Systems.

    Unser erster Favorit war hier das Smarthome der Telekom. Wir sind bereits Kunden dort und das System bietet eine breite Auswahl und Kompatibilität
    (so ist z.B. die Fa. Miele mit dabei, wo diverse Haushaltsgeräte in das System integriert werden können und der Kaffeevollautomat einem am Morgen den Kaffe zubereitet )
    Was uns stört ist jedoch die Tatsache, dass die dafür benötigte App nach 24 Monaten eine jährliche Gebühr kostet und die Gebühr erst nach langem Suchen mit vorraussichtlich 24,95€ gefunden werden konnte. Bedeutet, ich kann die teuer eingekauften Einzelgeräte nur dann vollkommen nutzen, wenn ich mich in diese finanzielle Abhängigkeit begebe.

    Dann kamen wir auf devolo, hier nutzen wir bereits das devolo dlan 1200 wifi, weil unser Internetrouter nicht am Fernsehn steht und wir dort aber einen gleichstarken Internetzugang haben wollten. Da war devolo für uns eine gute Wahl, denn das benutzt zur Übertragung kein WLAN sondern ein DLAN, welches über die Steckdose und somit über unser Stromnetz generiert wird. Bei uns kommt damit am TV eine gleichstarke Internetleitung an und hat den Nebeneffekt auch dort unser WLAN in entsprechender Stärke auszustrahlen, dass war vorher aufgrund der Entfernungen deutlich schlechter.
    Also, devolo hat uns auf dem Gebiet bereits überzeugt und bietet auch entsprechende Smarthome Lösungen an und ist mit vielen anderen Anbietern kompatibel.
    Devolo steht teilweise zwar noch am Beginn der Smarthome Anbieter und hat teilweise auch getrennte Apps (z.B. Lifecam, also Kameras die bestimmte Bereiche aufnehmen, ist eine andere App als die der Heizungs-, Lichter-, Rauchmelder-, Steckdosen-, Fensterfühlerkomponenten) aber alle diese Apps sind kostenfrei und es ist, nach Auskunft von devolo, auch nicht geplant hier eine Jahres- oder Nutzungsgebühr einzuführen.
    Lediglich die SMS-Benachrichtigung wird künftig etwas kosten, aber derzeit erst nach mehr als 15 SMS jährlich. (Bei den Rauchmeldern wo es Sinn macht, müsste es also 15 mal brennen oder Fehlalarme geben).

    Was uns an diesem System auch gefällt ist, dass diese "Fensterfühler" bei devolo gleichzeitig Helligkeits und Temperaturfühler enthalten. Das bedeutet man kann Sie auch als Dämmerungsschalter und anders einsetzen. Desweiteren kann man die Steckdosenkomponenten als Funkverstärker nutzen, falls mal funkesteuerte Komponenten in einem Funkloch im Hause angebracht sind und somit eigentlich nicht ins Netzt integrierbar.
    Und da wir gerne Musik hören, ist auch interessant, dass devolo im nächsten Jahr eine Audio App plant, die Musik vom PC in allen gewünschten Räumen überträgt.
    Und für die künftige Ausbaufähigkeit erscheinen die verschiedenen Apps auch nicht hinderlich, was wir an einem möglichen Szenario (ist aber wirklich eher als Zukunftsmusik in unseren Gedanken) mal durchdacht haben.
    Wir haben neben unseren Zimmern eine Wohnung die wir künftig wahrscheinlich auch an Monteure vermieten wollen. Dann an Firmen mit 4-6 Monteuren. Jetzt sind wir beide berufstätig und bei der Anfahrt der Gäste ist es nicht immer möglich bereits zuhause zu sein. Also, die Buchung kommt über das Handy und wird bestätigt. Wir fahren via Smartphone die Heizung schon mal hoch und bitten die Gäste anzurufen, wenn sie vor der Tür stehen. Mit der App die die Steckdose schaltet stellen wir dann eine installierte Lifecam an und sehen über die Lifecam-App nach wer da steht. Wenn ein entsprechender Nachweis in die Kamera gehalten wird, wird wieder über eine schaltbare Steckdose der Türsummer aktiviert, evtl. alle notwendigen Lichter eingeschaltet und die Gäste somit eigelassen. Wenn wir dann zuhause ankommen, begrüßen wir die Gäste persönlich und überreichen nach der entrichteten Vorkassemiete die Schlüssel und Verträge, sofern das nicht bereits via Mail erledigt wurde...

    So einfach könnte es sein, aber entschieden haben wir uns noch nicht für ein System und freuen uns deshalb über Erfahrungen und Tipps.
    So, dass war jetzt ein sehr langer Text, aber es ist auch gut bei so einer Recherche mal alle Gedanken nieder zu schrieben, die Hälfte haben wir wahrscheinlich eh vergessen.

    Ach ja, zu den Kosten: Meist gibt es Starterpakete, die i.d.R. die Steuereinheit und einige Komponenten (meist eine schaltbare Steckdose, ein Fensterfühler usw.) enthalten und kosten zwischen 100-300 Euro, die Einzelkomponenten wie Thermostate usw. kosten zwischen 30 und bis zu 70 Euro.
    Teilweise teuer aber auch absetzbar. Man kann ein System auch sukzessive auf- und ausbauen.

    Wir sind gespannt auf Meinungen dazu

    Lieben Gruß für die die bis hier gelesen haben.
    Zuletzt geändert von Dagmar & Rolf; 07.10.2015, 23:14.
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