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Hostels: preisgünstiges Übernachten für junge Leute, aber auch Monteure, Handwerker und Berufsreisende

Wer als Rucksacktourist, Monteur oder Student in der Weltgeschichte umherreist, hat oft nicht viel Geld, das er für Übernachtungen ausgeben könnte. Daher verbringt er die Nacht meist in einem preisgünstigen Hostel.

Diese Locations für Jedermann mit schmalerem Geldbeutel gibt es in allen Ländern der Welt und natürlich auch in den meisten deutschen Großstädten. Sogar in ländlicher Umgebung fernab der Zivilisation finden die preisgünstigen Unterkünfte reißenden Absatz. Vor allem junge Leute, Monteure, Berufsreisende, Studenten und Familien nutzen die modernen schlichten Herbergen.

Was ist ein Hostel?

Das moderne Hostel ist ein Haus, das vor allem Backpackern mit wenig Geld eine Unterkunft bietet. Hostels ähneln Jugendherbergen, da sie in der Regel viele Mehrbettzimmer und nur einige kleinere Räume für Reisende haben, die mehr Wert auf Privatsphäre legen. In den Schlafsälen nächtigen die müden Reisenden aus Gründen der Platzersparnis in Etagenbetten und nicht nach Geschlechtern getrennt.

Die Gäste eines Hostels teilen sich Bad und WC und haben eine Gemeinschaftsküche zur freien Verfügung, in der sie sich ihre Mahlzeiten selbst zubereiten und ihre Wäsche waschen können.

Außerdem erhalten sie von den dort Beschäftigten oft nützliche Informationen über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und erfahren von ihnen, wo man in der Nähe einkaufen kann oder einen guten Imbiss findet..

Früher gab es nur in größeren Städten mit vielen in- und ausländischen Touristen Hostels. In den letzten Jahren entstanden jedoch immer mehr Herbergen dieses Typs sogar in abgeschiedenen idyllisch gelegenen Regionen.

Die in den Metropolen der Welt gelegenen Hostels beherbergen überwiegend internationale Gäste. Da die Flugpreise in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich reduziert wurden, kam es zu einer kaum zu bewältigenden Nachfrage nach den kostengünstigen Übernachtungsmöglichkeiten: Immer mehr Hostels machten den ohnehin preiswerten Jugendherbergen und Billig-Hotels Konkurrenz.

Die bekanntesten und größten Hostels haben bis zu 800 Betten. Viele Betreiber führen mehrere Einrichtungen an unterschiedlichen Standorten. Heutzutage sind die meisten unabhängigen deutschen Hostels auch in Monteurzimmer-Verzeichnissen wie unserem gelistet.

Für Reisende, die etwas mehr Komfort wünschen, gibt es in vielen Städten Deutschlands Hostels, die einfachen Hotels ähneln: Der Gast hat die Wahl zwischen einem Mehrbettzimmer, das er sich mit anderen Reisenden teilt, und einem, wenn auch schlichten, Einbettzimmer.

In den Schlafsälen (Dorms) befinden sich meist 4 bis 10, mitunter aber auch noch mehr Betten für beide Geschlechter. Das Frühstück bereitet man sich in einer gemeinschaftlich genutzten Küche selbst zu.

Höherwertige Hostels bieten Waschbecken im Zimmer und Vorhänge vor den Betten, durch die man nicht hindurchschauen kann. Außerdem erhalten alle Nutzer desselben Zimmers einen eigenen Zimmerschlüssel und kostenfrei zur Verfügung gestellte Bettwäsche.

Sie haben Zugriff auf WLAN und können zu jeder Tages- und Nachtzeit anreisen, da die Rezeption rund um die Uhr besetzt ist. Mitunter findet der Reisende dort auch ein touristisches Programm mit Live-Musik und Bar vor.

Geschichte des Hostels

Das Hostel entwickelte sich aus der deutschen Herbergstradition: Die einfachen Häuser zum Übernachten standen ursprünglich nur Angehörigen des Heeres (daher der Name!) zur Verfügung, die auf ihren Kriegszügen eine Übernachtungsmöglichkeit benötigten. Die kostenpflichtige Unterkunft war nur mit dem Nötigsten ausgestattet, verfügte jedoch über eine Bewirtschaftung.

Später entstand daraus das Gasthaus. In ihm konnten Reisende, Wanderer und Gesellen auf der Walz die Nacht verbringen und eine einfache Mahlzeit einnehmen. Die Wandergesellen nutzten die Herberge für ihre Treffen mit anderen Gesellen ihrer Zunft, um Arbeit zu finden oder sich medizinisch versorgen zu lassen.

Hostel als Monteurzimmer

Seit 1854 öffneten immer mehr Herbergen in deutschen Städten. Sie wurden von einem Herbergsvater oder einer Herbergsmutter betreut, die sich um die Bedürfnisse der Reisenden kümmerten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren die Gästehäuser oft sogar konfessionell gebunden.

Die mittlerweile im Hostelling International (HI) organisierten Jugendherbergen (Youth Hostels) boten damals wie heute spezielle Übernachtungsmöglichkeiten für Jugendliche und Kinder an. Sie nahmen im Ausnahmefall jedoch auch andere Gäste auf.

Die ersten Jugendherbergen entstanden am Anfang des 20. Jahrhunderts im Umfeld der deutschen Jugendbewegung. Die Unterkünfte bestanden aus vielen großen Schlafsälen und komfortableren Einzelzimmern für die mitreisenden Erwachsenen (Betreuer, Lehrer etc.).

Jugendherbergen werden im Gegensatz zu den privat geführten Hostels oft staatlich gefördert, da sie als gemeinnützige Institutionen gelten.

Die modernen Hostels entstanden in größerem Umfang in den 1960-er Jahren in Australien, Südostasien und Indien. Um 1970 öffneten die ersten englischen, holländischen und französischen Gästehäuser. Als zu Beginn der neunziger Jahre immer mehr Jugendliche nach Beendigung ihrer Schulzeit kurze Weltreisen unternahmen, wurden auch hierzulande die ersten Backpacker Hostels gegründet.

Im Jahr 1991 nahm Deutschlands ältestes Hostel in Lübecks alternativer Szene seinen Betrieb auf. Heutzutage gibt es die preisgünstigen Unterkünfte nicht nur in allen deutschen Metropolen, sondern auch in weniger großen Städten.

In den letzten Jahren entstanden sogar Mischformen zwischen der klassischen Jugendherberge und den auf Rucksack-Touristen spezialisierten Hostels.

Buchung Monteurzimmer

Wie bucht man ein Hostel?

Im Gegensatz zu Jugendherbergen, die man nur dann nutzen kann, wenn man über einen Mitgliedsausweis des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) verfügt, kann man das Hostel frei buchen. Hostels finden Sie auch hier bei Deutschland-Monteurzimmer.de.

Hier findet der interessierte Leser Informationen über das Gästehaus, seine Ausstattung, eventuelle zusätzliche Angebote für Touristen und natürlich die Bewertungen anderer Gäste.

Die Preise für eine Übernachtung in einem Mehrbettzimmer liegen zwischen 10 und 15 Euro pro Person. Die meisten Betreiber bieten ihre Unterkünfte für durchschnittlich 12 Euro pro Nacht an. Je mehr Betten sich im Raum befinden, desto niedriger ist natürlich der Preis.

Wer ein Einzelzimmer haben möchte, zahlt je nach Ausstattung, zusätzlichen Angeboten und Lage in der Regel zwischen 20 und 60 Euro. Mancherorts sind sogar Doppelzimmer für Pärchen verfügbar.

Reisende weiblichen Geschlechts, die in einem Female Dorm übernachten möchten, müssen jedoch länger suchen, da nur wenige Hostels nach Geschlechtern getrenntes Schlafen anbieten.

Jedes Gästehaus ist individuell gestaltet. Einige Locations ähneln einfacheren Hotels. Andere wiederum sehen wie Pensionen aus. Oft deutet schon der Name des Hostels darauf hin, wie es innen gestaltet ist: Ein Divers Hostel hat natürlich maritimen Charakter, der in seiner Innenausstattung zum Ausdruck kommt.

Wer ein verkehrsgünstig oder ruhig gelegenes Hostel gefunden hat, das seinem persönlichen Geschmack entspricht, sollte sein Bett unbedingt sofort für die nächsten Tage reservieren, wenn er längere Zeit an dem betreffenden Ort bleiben möchte.

Er schaut sich am besten das ganze Haus und alle Zimmer ganz genau an (was die meisten Betreiber auch gestatten). Stößt er mit seinem Wunsch jedoch auf Ablehnung, empfiehlt es sich, lieber nach einer anderen Unterkunft Ausschau zu halten.

Backpacker Hostels im Ausland bieten jugendlichen Reisenden mit wenig Geld oft sogar die Möglichkeit, gegen mehrere Stunden Arbeit täglich dort kostenfrei zu übernachten. Dafür macht sich der junge Gast dann an der Rezeption, im Haushalt oder im Garten nützlich.

Für wen Hostels geeignet sind

Hostels sind bei jungen Leuten, Monteuren und Berufsreisenden beliebt, die einen schmalen Geldbeutel haben und für die viel Komfort und ein umfassendes touristisches Angebot nicht so wichtig sind.

Da dort viele Menschen auf begrenztem Raum zusammenkommen, herrscht in den Gästehäusern eine ungezwungene und offene Atmosphäre, die von den meisten Gästen als angenehm und entspannend empfunden wird.

Monteurzimmer Hostel Vielfalt

Die Gemeinschaftsräume, in denen Sitzgruppen, Sofas, Fernseher und Geräte der Unterhaltungselektronik aufgestellt sind, bieten eine gute Möglichkeit, schnell mit anderen Bewohner des Hostels ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.

Die von manchen Eigentümern vermittelten Touren zu Sehenswürdigkeiten und das Freizeitangebot des Gästehauses verstärken den Gruppenzusammenhalt noch zusätzlich.

Zum Finden Gleichgesinnter eignen sich kleinere Hostels allerdings besser als größere Häuser. Denn dort kann es passieren, dass man sich unter den vielen Gästen schnell einsam fühlt. Dafür sind größere Hostels in der Regel besser organisiert. Das gilt zum mindesten für Hostels im Ausland.

Wer nach Neuseeland reist, kann trotz des günstigen Preises für die Übernachtung sogar den in jedem Gästehaus zur Grundausstattung gehörenden Whirlpool nutzen.

Doch auch für Familien, die keine allzu großen Ansprüche an komfortables Nächtigen stellen, für Wanderer, Wohnungssuchende etc. sind Hostels eine gute Alternative zum (teureren) Hotel.

Spezialisierte Hostels

Wer ein passendes Hostel am Zielort seiner Reise sucht und nicht einfach in einem beliebigen Haus die Nacht verbringen möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Hostel-Typen.

Personen, die mit ihrer Familie anreisen, finden in einem familienfreundlichen Hostel Kinderbetten, Spielecken und Stellflächen für Kinderwagen vor. Die Häuser sind in ruhiger Umgebung gelegen und haben größere Zimmer für mehrere Personen mit WC und Dusche.

Aktiv-Hostels befinden sich in der Nähe bekannter Fahrrad-Routen oder häufig genutzter Wanderwege. Sie verfügen oft über ein eigenes Outdoor-Programm. Der Gast kann sich beispielsweise dort ein Fahrrad mieten oder die Tischtennisplatten im Garten nutzen.

Für den Besuch des örtlichen Fitness-Studios und das Buchen organisierter Touren gibt es mitunter sogar eine Vergünstigung.

Kunst-Hostels richten ihr Angebot an alle diejenigen, die Theater, Musik und Bildende Kunst lieben: Große Bereiche des Gästehauses sind künstlerisch gestaltet und haben oft besonders attraktiv designte Möbel und eine kreative Gestaltung, an der verschiedene Künstler des Ortes mitgewirkt haben.

In diesen Locations finden zu bestimmten Zeiten Ausstellungen und Bilder-Verkäufe statt.

Für Business Reisende gibt es ebenfalls spezielle Hostels: Sie verfügen über Einzelzimmer, in denen der Gast ungestört arbeiten kann und eigenes WLAN zur Verfügung hat. Die Betten sind bereits bezogen, wenn der Geschäftsreisende vor Ort eintrifft. Morgens erhält er sein Frühstück zu besonders früher Stunde.

Naturfreunde, die einen ökologischen Lebensstil praktizieren, finden im Öko-Hostel das Passende. Diese Gästehauser haben ein eigenes Blockheizkraftwerk oder erhalten grünen Strom aus der Steckdose. Auf Abfalltrennung und Müll-Vermeidung legen die Betreiber großen Wert.

Außerdem verwenden sie ausschließlich Recycling-Produkte, Erzeugnisse aus der Region und solche mit Öko-Label. Im Öko-Hostel achtet man darüber hinaus auf geringen Wasser und Stromverbrauch.

Fun Hostels sind die richtige Adresse für alle Reisenden, die im Urlaub viel Spaß haben möchten. Die Häuser haben eine Bar, Billardtische, Tisch-Kicker etc. und bieten mehrmals pro Woche eigene Veranstaltungen wie beispielsweise Karaoke an.

Oft befinden sich auch Clubs und Diskotheken in direkter Nachbarschaft des Fun Hostels. Da sie meist von Nachtschwärmern gebucht werden, haben sie außerdem eine durchgängig besetzte Rezeption.

Hostels für Reisegruppen bieten Gruppen-Preise und einen Frühstücksservice und verfügen über einen Raum, in dem die Gäste ihr Abendessen gemeinsam einnehmen können. Sie befinden sich meist in der Nähe von Bahnhöfen und Bus-Stationen.

Gruppen-Begleiter übernachten in Einzel- oder Doppelzimmern, die mit WC und Dusche ausgestattet sind. In diesen Hostels sind oft Seminarräume vorhanden. Außerdem werden dort organisierte Touren in die Umgebung angeboten.

Die eigentlichen Backpacker Hostels sind mit Gemeinschaftsräumen ausgestattet und verfügen über kostenfrei nutzbares WLAN, Waschmaschinen und eine Gäste-Küche. Ihre Eigentümer halten zu allen Zeiten ein bestimmtes Kontingent an Betten frei.

Auf diese Weise können Gäste, die ihren Aufenthalt verlängern möchten, oder Reisende ohne Reservierung dort noch kurzfristig untergebracht werden. Sogar für gemeinsame Aktivitäten (Kochen, Party Machen etc.) ist gesorgt.




Bewertungen für Deutschland-Monteurzimmer.de
eKomi-Bewertung: Ø 4.7 von 5 Sternen aus 601 Stimme(n)
zuletzt aktualisiert: 08.11.2017

4,7 Sterne Bewertung

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