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Inhaltsversicherung / Inventarversicherung für Vermieter
von Ferienwohnungen und Monteurszimmern


Inhaltsversicherung/Inventarversicherung für Vermieter von Ferienwohnungen und Monteurszimmern

Die Inhaltsversicherung (auch Inventarversicherung genannt) ist nichts anderes als die Hausratversicherung für Private. Sie richtet sich an Gewerbetreibende und auch an gewerbliche Vermieter von Monteurszimmern und Ferienimmobilien. Die versicherten Risiken gleichen denen der Hausratversicherung, können aber durch diverse Zusatzbausteine erweitert werden.


Inhaltsverzeichnis:


 

Was ist eine Inhaltsversicherung?

Die Inhaltsversicherung lässt sich mit der Hausratversicherung für Privatleute gleichsetzen, versichert sie doch die gleichen Risiken:

  • Feuer
  • Einbruchdiebstahl
  • Leitungswasser und Rohrbruch
  • Sturm
  • Hagel

Dabei ist die Inhaltsversicherung noch ein wenig weiter gefasst und beinhaltet überdies die Montage- und Elektronikversicherung sowie eine technische Versicherung. Teilweise ist die Maschinenversicherung optional zubuchbar, diese ist für einen Vermieter allerdings weniger relevant. Sinnvoller ist eine Betriebsunterbrechungsversicherung, auch eine Ausfallversicherung kann abgeschlossen werden.

Inhaltsversicherung / Inventarversicherung Was ist das?

Gemeinsam ergeben diese Versicherungen einen umfassenden Schutz für den gewerblichen Vermieter, der mit seinem vermieteten Wohnraum einen Gewinn erwirtschaften möchte und muss. Maßgeblich für die Höhe des zu ersetzenden Schadens ist die Versicherungssumme. Damit diese immer ausreichend hoch und damit die Deckungssumme genügend ist, sollten Vermieter regelmäßig eine Überprüfung der Werte ihres Unternehmens vornehmen.

Was kann versichert werden?

Wie der Name schon vermuten lässt, umfasst die Inhaltsversicherung oder Inventarversicherung den gesamten Inhalt eines Unternehmens. Zu versichern sind daher Elektronikgegenstände ebenso wie das Mobiliar der Ferienwohnung, es können Lager und weitere Betriebseinrichtungen wie das Büro abgesichert werden. Sogar die Vorräte für das Frühstücksbuffet sind in die Versicherung aufnehmbar!

Der Versicherungsschutz erstreckt sich aber nur auf die Gegenstände, die auch im Eigentum des Vermieters sind. Wenn also ein geliehener Sessel, der die Ferienunterkunft komplettiert, zerstört wird, ist das nicht Sache der Inhaltsversicherung. Hier könnte die Haftpflichtversicherung greifen, die Schäden an geliehenen Sachen abdeckt. Haben Sie als Vermieter bestimmte Gegenstände unter der Absicht des Kaufs bereits aufgenommen, so sind diese Dinge ebenfalls versichert.

Wenn Sie einen Tisch aus der Mietunterkunft nehmen, diesen in Ihre Privatwohnung stellen und er dort Schaden nimmt, so kommt die Inhaltsversicherung nicht dafür auf.

Versichert sind die Gegenstände aber nur, wenn sie sich an dem angegebenen Versicherungsort befinden. Wenn Sie einen Tisch aus der Monteurunterkunft nehmen, diesen in Ihre Privatwohnung stellen und er dort Schaden nimmt, so kommt die Inhaltsversicherung nicht dafür auf. Versicherungsnehmer können den Schutz noch erweitern lassen und vervollständigen die Inventarversicherung durch den Schutz gegen böswillige Beschädigungen, Aussperrung und Streik.

Das Abhandenkommen von Sachen, deren Beschädigung und Zerstörung sind weitere versicherbare Punkte. Werden die Gegenstände, die eigentlich zum Bestandteil der Inhaltsversicherung zählen, aus dem Versicherungsort gebracht und an einem anderen Ort beschädigt, so erlischt der Versicherungsschutz (siehe das Beispiel mit dem Tisch).

Wann besteht kein Versicherungsschutz?

Die Inhaltsversicherung umfasst keine Wertgegenstände: Bargeld und Sparbücher, Briefmarken und Münzen, Wertpapiere und Urkunden sind vom Versicherungsschutz ausgenommen. Auch unbearbeitete Edelmetalle sowie Gegenstände aus Edelmetallen können nicht versichert werden.

Mit einer Einschränkung: Dienen die Sachen dem Raumschmuck, so sind sie wieder Bestandteil der Inhaltsversicherung, denn sie gehören fest zum Unternehmen bzw. zur vermieteten Wohnung. Ebenfalls nicht versichert werden können Akten und Pläne, Karteikarten und Zeichnungen, Geschäftsbücher sowie Programme und Dateien, die individuell erstellt wurden.

Inhaltsversicherung Inventarversicherung Was ist versichert Achtung

Ausstellungsstücke und Prototypen sind nicht Inhalt der Inventarversicherung, was sich aber selbst einem Laien schon allein aufgrund des Namens erschließen dürfte. Möchten Sie in Ihrer zu vermietenden Ferienwohnung oder Monteurzimmer neue Möbel aufstellen, die Sie zwar schon gekauft, aber noch nicht fertig montiert haben, so sind diese nicht im Versicherungsumfang enthalten! Das gilt generell für alle Dinge, die sich noch in einem nicht betriebsfertigen oder nutzbaren Zustand befinden.

Die Versicherer schließen Dinge aus, die bei Antragstellung älter als zehn Jahre sind. Hier wird davon ausgegangen, dass sich deren Zeitwert auf null beläuft, daher würde die Versicherung ohnehin nicht in die Leistungspflicht genommen werden.

Die Inhaltsversicherung mit dem Baustein der Elektronikversicherung

Da heute fast alles mit Computern und Technik geregelt wird, kommt wohl auch ein moderner Vermieter von Ferienimmobilien nicht um den Zusatzbaustein der Elektronikversicherung zur Inhaltsversicherung herum. Durch den Versicherungsbaustein sind Sie gegen alle Schäden an elektronischen Geräten abgesichert, wobei auch hier wieder gilt, dass individuell für Sie erstellte Programme (selbst oder im Auftrag erstellt) nicht im Versicherungsschutz enthalten sind.

Besonders kommt dieser Baustein zum Tragen, wenn zum Beispiel ein Leitungswasserschaden eintritt, der die Computer im Büro völlig unbrauchbar werden lässt. Die Kosten dafür sind enorm, zumal auch mit hohen Folgekosten zu rechnen ist. Buchungen können nicht mehr eingesehen werden, Berechnungen sind nicht durchführbar. Die Elektronikversicherung ist im besten Fall mit einer Ausfallversicherung zu kombinieren, die den Zeitraum überbrückt, bis die gesamte Technik wieder regulär genutzt werden kann.

Die Einkommensausfälle halten sich somit in Grenzen, wenngleich Sie als Vermieter dennoch den Ärger der Wiederherstellung eines arbeitsfähigen Zustands Ihres Betriebs hinnehmen müssen. Generell ist die Elektronikversicherung sehr zu empfehlen und ergänzt die Inventarversicherung sinnvoll.

Denn: Kommt es zu einem Schaden oder auch nur zu einer längeren Störung der elektronischen Anlagen, gehen damit oft hohe Kosten einher.

Inhaltsversicherung / Inventarversicherung Inventar Elektonik

Zu empfehlen ist diese Versicherung daher immer dann, wenn Sie in Ihrem Unternehmen zur Vermietung der Ferienunterkünfte und Monteurszimmer auf die Nutzung elektronischer Hilfsmittel und Computer angewiesen sind.

Wichtiges Detail: Die Inhaltsversicherung deckt auch Schäden mit ab, die Dritte in Ihrem Unternehmen erleiden musste. Wenn ein Angestellter sein Smartphone in die Pfütze, die durch den Rohrbruch im Büro entstanden ist, fallen lässt, kommt dafür die Inhaltsversicherung auf. Sie deckt auch bei Dritten die üblichen Risiken wie Sturm und Hagel, Vandalismus und Raub mit ab, wobei Voraussetzung ist, dass sich die Gegenstände der Dritten zum Schadenszeitpunkt in Ihrem Unternehmen befunden haben.

Im Rahmen der Inhaltsversicherung und speziell der Elektronikversicherung können versichert werden:

  • Schäden, die durch Implosion oder Explosion hervorgerufen wurden.
  • Schäden, die durch Brand oder Blitzschlag auftreten.
  • Schäden durch Feuchtigkeit und Überschwemmung.
  • Schäden durch Über- oder Unterspannung sowie durch Kurzschluss.
  • Schäden durch Fehler in der Bedienung oder durch Ungeschicklichkeit.
  • Schäden durch Fahrlässigkeit und Sabotage.
  • Schäden durch sengende, glimmende oder glühende Gegenstände.

Im Prinzip deckt die Elektronikversicherung also alle Schäden ab, die üblicherweise in der Inhaltsversicherung vorhanden sind, doch sie bezieht sich nur auf die elektronische Ausstattung eines Gewerbebetriebs.

Inhaltsversicherung:
Versicherungssumme festlegen

Die Höhe der zu zahlenden Prämien richtet sich bei der Inhaltsversicherung wie üblich nach der vereinbarten Deckungshöhe. Das heißt, die Versicherungssumme muss zuerst festgelegt werden, erst danach können die Beiträge berechnet werden. Hierbei gilt, dass Sie die Wertsummen der zu versichernden Gegenstände nicht unnötig hoch ansetzen sollten, denn damit würden auch die Beiträge sehr hoch werden.

Inhaltsversicherung Inventarversicherung Versicherungssumme

Eine zu niedrige Berechnung hingegen ist ebenfalls falsch, denn bei einem Schaden zahlt die Versicherung am Ende nicht genug, um die beschädigten Gegenstände zu ersetzen. Der Gesamtwert aller Gegenstände, die versichert werden sollen, ergibt also die mögliche Versicherungssumme. Dieser Gesamtwert wird auch als Entschädigungswert bezeichnet und kann als Neuwert oder Zeitwert angegeben werden. Teilweise sprechen die Versicherer vom „gemeinen Wert der Betriebseinrichtung“.

Die jeweiligen Werte werden zum einen für die Betriebseinrichtung selbst, zum andern auch für Gebrauchsgegenstände Dritter berücksichtigt. In der Regel ermitteln die Versicherer den Neuwert der Sachen, was den Vorteil hat, dass Sie im Schadensfall Gegenstände in ähnlicher Anzahl und Güte kaufen können wie die, die durch ein Ereignis beschädigt oder zerstört wurden. Teilweise sind die beschädigten Gegenstände schon älter, dann liegt deren aktueller Wert meist unter 40 Prozent des Neuwerts.

In einem solchen Fall ziehen die Versicherer zum Begleichen eines Schadens den Zeitwert heran. Der gemeine Wert hingegen spielt eine Rolle, wenn ein Gegenstand im Betrieb des Versicherten gar nicht mehr zu verwenden ist. Der gemeine Wert entspricht dem Verkaufspreis, der üblicherweise für den betreffenden Gegenstand auf dem freien Markt zu erzielen wäre.

Dynamische Anpassung sinnvoll

Es empfiehlt sich immer, die Deckungssummen dynamisch anpassen zu lassen. Das hat zwar den Nachteil, dass die Prämien mit jeder Anpassung ebenfalls steigen, dafür können Sie aber sicher sein, dass die Deckungssumme hoch genug ist, um Neuanschaffungen zu tätigen. Wenn jemand aber eine konstante Deckungssumme beibehält, verschiedene Gegenstände gleicher Qualität inzwischen aber deutlich teurer auf dem Markt erhältlich sind, so könnte der Betreffende vom durch die Versicherung erstatteten Geld keine Sachen in der gleichen Menge kaufen.

Durch die dynamische Anpassung wird also einer Unterversicherung vorgebeugt, wie sie leider häufiger im Versicherungsalltag vorkommt.

Tipp: Schließen Sie die Einrede der Unterversicherung in Ihren Versicherungsvertrag mit ein. Dann genießen Sie zum einen Schutz bei Sachschäden, zum anderen Schutz bei allen Kosten, die erstattet werden müssen. Das kann zum Beispiel Reparaturen oder Wiederherstellungen betreffen.

Elementarversicherung abschließen?

Wenn sich Ihr Unternehmen bzw. Ihr Ferienhaus in einer Region befindet, die von Naturkatastrophen bedroht ist, kann der Abschluss einer Elementarschadenversicherung sinnvoll sein. Dieser Versicherungsbestandteil ist als Zusatzbaustein zur Inventarversicherung möglich, ist aber je nach Versicherungsanbieter recht teuer. Wenn sich die Ferienimmobilie in einer Region befindet, die schon häufiger von Überschwemmungen heimgesucht wurde, sichern sich auch die Assekuranzen ab und verlangen deutlich höhere Prämien.

Inhaltsversicherung Inventarversicherung Elementarversicherung

Teilweise ist es sogar so, dass solche Risiken gar nicht mehr versicherbar sind – wenn Sie sich also für den Kauf einer neuen Ferienimmobilie interessieren, treffen Sie Ihre Entscheidung nicht nur nach einer landschaftlich und touristisch reizvollen Lage, sondern auch nach dem Aspekt der Versicherbarkeit!

Versichert werden können folgende Risiken:

  • Schäden durch Erdrutsche
  • Schäden durch Hochwasser
  • Schäden durch Lawinen
  • Schäden durch Erdbeben
  • Schäden durch Erdsenkungen

Schäden durch Kriege oder Sturmfluten können in der Regel nicht abgesichert werden. Auch hierbei gleich die Inhaltsversicherung wieder der Hausratversicherung – in diese können Elementarschäden ebenfalls mit aufgenommen werden.

Kosten umlegen oder selbst tragen?

Die Kosten für die Inhaltsversicherung können Sie als Vermieter von Ihren Mietern verlangen, wobei eine anteilige Berechnung der Prämien pro Mieter nötig wird. Die ermittelten Beträge werden dann im Rahmen der Betriebskostenabrechnung verlangt, wobei Sie sich an das Wirtschaftlichkeitsgebot halten müssen. Dieses gilt für alle Versicherungsarten, die für ein Ferienobjekt infrage kommen: Sie dürfen mit Ihrer Versicherung nicht höher als 20 Prozent über dem aktuellen Marktpreis für vergleichbare Leistungen liegen. Sollte das der Fall sein, haben Ihre Mieter das Recht, das Geld einzubehalten und im schlimmsten Fall sogar Schadenersatz zu fordern.

Inhaltsversicherung Inventarversicherung Kosten umlegen oder selber tragen

Dabei sind niedrige Prämien doch auch in Ihrem Interesse: Sie können dadurch die Preise für die Vermietung niedriger ansetzen und sich einen Konkurrenzvorteil sichern oder Ihren eigenen Gewinn steigern.


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zuletzt aktualisiert: 02.08.2019

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