Work Safe 2016 Deutschland Monteurzimmer

Monteurwohnung(en): Die Definition

Monteurzimmer, Montagewohnung oder Wohnung für Wochenendfahrer sind Begriffe, die nicht jedem sofort geläufig sind. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Form der Vermietung, die für kurz- und längerfristige berufsbedingte Aufenthalte in einer fremden Stadt geeignet sind. Aber was macht eine Mietwohnung zur Monteurwohnung? Und welche Ausstattung darf bei einem Monteurzimmer in keinem Fall fehlen?

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So sieht eine Monteurwohnung aus



Monteurwohnung – was ist das eigentlich?

Unter dem Begriff Monteurwohnung versteht man eine Wohnung für Monteure, Arbeiter, Vertreter, Handwerker oder Wochenendheimfahrer, die möglichst ordentlich, preiswert und sehr zentral zum Einsatzort oder zur jeweiligen Baustelle liegen sollte. Monteurwohnungen eignen sich aber auch sehr gut für Studierende und Auszubildende, die als Übergangslösung bis zur eigenen Wohnung eine nette Unterkunft für ein kleines Budget suchen. Dann werden Monteurwohnungen aber meist Studentenwohnung genannt.

So wird eine Monteurwohnung noch bezeichnet

Eine Monteurwohnung wird auch Baustellenwohnung, Handwerkerwohnung, Arbeiterunterkunft, Studentenwohnung, Ferienwohnung, Montagewohnung oder Montageappartement genannt.

Gäste einer Monteurwohnung

Monteure sind meist von Montag bis Freitag, deutschland- und europaweit, auf Montage und nutzen die Wohnung generell nur abends und nachts, da sie bereits in den frühen Morgenstunden ab 5 Uhr mit ihrer Arbeit beginnen und bis spät am Abend arbeiten. An den Wochenenden werden Monteurwohnungen selten genutzt, da die Monteure diese Zeit dazu nutzen, um nach Hause zu fahren. In der Regel reisen ein bis zehn Monteure pro Firma an, die sich oft bereits untereinander kennen, da sie schon mehrmals zusammen unterwegs waren und zusammengearbeitet haben. In ein und derselben Monteurwohnung sollten allerdings keine verschiedenen Montage-Firmen zum selben Zeitpunkt untergebracht werden wie z.B. in einem Arbeiterwohnheim. Außer die Größe Ihrer Montagewohnung und die Aufteilung lässt dies problemlos zu.

Was kostet eine Monteurwohnung?

Die Preise für eine Monteurwohnung liegen pro Übernachtung zwischen 7,00 und 35,00 Euro pro Person. Die genauen Preise werden individuell von jedem Vermieter selbst festgelegt und sind daher immer unterschiedlich.

Was ist der Unterschied zwischen einer Ferienwohnung und einer Monteurwohnung?

Eine Monteurwohnung ist in der Regel wie eine Ferienwohnung aufgebaut, wird aber eher von Monteuren, Arbeitern und sonstigen Berufsreisenden gemietet als von Familien oder Personen, die Urlaub machen. Daher wird bei der Ausstattung auch Wert auf andere Dinge gelegt. So spielt zum Beispiel die Dekoration der Wohnung keine große Rolle, während Mietern dafür eine eigene Kochmöglichkeit und ein eigener Parkplatz sehr wichtig sind.

Eine Monteurwohnung kann aber auch gleichzeitig eine Ferienwohnung sein. Der Vorteil an der Vermietung einer Monteurwohnung – im Gegensatz zu einer Ferienwohnung – liegt darin, dass Vermieter ihre Wohnung auch außerhalb der Saison mit Hilfe von Monteuren und Arbeitern immer gut vermietet bekommen und somit vermeiden, dass diese in der Nebensaison leer steht.




Bewertungen für Deutschland-Monteurzimmer.de
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zuletzt aktualisiert: 09.11.2016

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