Tipp 1:
Beleuchtung: LED-Technik nutzen

Auch wenn "altmodische" Glühbirnen nicht mehr zum üblichen Inventar einer Wohnung gehören: In vielen Wohnungen sind sie noch zu finden.
Sie sind wahre Energiefresser. Sie produzieren nicht nur Licht, sondern auch unnötig viel Wärme. Energiesparlampen sind hier ein erster Schritt,
um Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen.
Noch mehr Einsparpotenzial als Energiesparlampen bieten moderne LED-Leuchtmittel. Der hohe Preis für hochwertige LED-Leuchten schreckt jedoch viele Vermieter ab.
Dabei kann sich die Investition lohnen. Der Stromverbrauch sinkt deutlich.
Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt dies:
Eine herkömmliche 60-Watt-Glühbirne verbraucht pro Jahr 110 kWh. Eine Energiesparlampe benötigt etwa 80 kWh.
Eine LED-Leuchte mit vergleichbarer Leistung braucht nur 20 kWh.
Hinweis vom Autor: Energiesparlampen brauchen beim Einschalten mehr Strom als die guten alten Glühbirnen. Deshalb sollte man an Orten, wo das Licht oft nur kurz an ist, lieber weiterhin die "alten" Glühbirnen benutzen. Zudem sind die "altmodischen" Glühbirnen einfacher und umweltfreundlicher zu entsorgen.
Tipp 2:
Smarte Heizkörperthermostate einbauen

Um die Heizkosten besser zu überblicken, eignen sich smarte Heizkörperthermostate. Diese sparen bis zu 30% Energiekosten ein.
Der Vermieter kann Einstellungen und Temperaturen auch aus der Ferne steuern. Mithilfe von Smartphone oder Computer greift man von überall auf die Thermostate zu.
Man sollte beachten, dass Heizungen nie komplett ausgeschaltet werden sollten. Auch dann nicht, wenn die Wohnung längere Zeit leer steht. Dies verhindert Schimmelbildung.
Besonders in der kalten Jahreszeit freuen sich Mieter auch über vorgeheizte Unterkünfte. Wer sich wohlfühlt, denkt nicht daran, den Thermostat auf Stufe 5 einzustellen.
Das spart bei der Vermietung viel Energie!
Weitere Tipps zum Einsparen von Heizkosten.
Hinweis vom Autor: Ein weiterer Vorteil der cleveren Heizkörper-Thermostate ist, dass sie einen Sensor haben. Dieser Sensor merkt, wenn ein Fenster geöffnet wird. Dann macht der clevere Regler das Thermostat zu. Erst nach ungefähr 10 Minuten macht er es wieder auf. Diese Funktion ist für kurzes Lüften gedacht.
Tipp 3:
Wasser sparen mit modernen Duschköpfen und Mischdüsen

Beim Wasserverbrauch gibt es großes Einsparpotential. Man kann moderne Duschköpfe und Perlatoren nutzen.
Diese Duschköpfe senken den Wasserdurchfluss. Dabei bleibt der Komfort erhalten. Ein Perlator am Wasserhahn
wirkt ähnlich.
Mischdüsen kann man schnell und einfach auf vorhandene Armaturen schrauben. So reduziert man den jährlichen Wasserverbrauch erheblich.
Hinweis vom Autor: Man sollte die Wassersparfunktion nicht zu oft benutzen. Wenn weniger Wasser fließt,
werden die Leitungen nicht gut durchgespült.
Dann können sie schneller verstopfen.
In der Küche sollte man deshalb nicht zu sehr am Wasser sparen.
Tipp 4:
Strom sparen durch gezielte Investitionen in sparsame Geräte der Kategorie A+++
Wenn man neue Haushalts- und Elektrogeräte kauften muss, sollte man nach energiesparenden Modellen der Kategorie A bis A+++ suchen.
Diese Modelle haben oft einen höheren Preis. Wer regelmäßig vermieten möchte, merkt aber schnell den Unterschied im Stromverbrauch. Der teurere Kaufpreis gleicht sich
durch eine niedrigere Stromrechnung aus.
Es ist auch zu empfehlen, Elektrogeräte an Mehrfachsteckdosen anzuschließen. Diese sollten über einen Schalter verfügen, der den Stromkreis unterbricht.
So fließt der Strom nur dann, wenn die Steckdose eingeschaltet ist und es fallen keine Kosten für "Standby-Funktionen" an.
Es gibt Unterschiede in der Energieeffizienz. Die Klassen reichen von A bis G. Geräte der Klasse A sind sehr energieeffizient.
Geräte der Klasse G sind dagegen sehr ineffizient.
Hinweis vom Autor: Es ist am besten für die Umwelt und das Portemonnaie, Geräte so lange wie möglich zu benutzen.
Es ist nicht sinnvoll, funktionierende Geräte wie eine Waschmaschine nur auszutauschen, um Stromkosten zu sparen.
Das ist für viele Jahre nicht lohnend. Neue Geräte halten oft nur kurz. Sie müssen dann schnell ersetzt werden.
Man spart dann kein Geld, sondern verliert welches.
Tipp 5:
Fensterdichtungen inspizieren und viel Energie sparen

Fensterdichtungen werden mit der Zeit undicht. Man sollte regelmäßig prüfen, ob die Dichtungen noch gut sind und sie bei Bedarf austauschen. So bleibt die Wärme im Winter drinnen und die Hitze im Sommer draußen. Schlechte Dichtungen machen das Wohnen weniger angenehm. Sie lassen die teure Wärme nach draußen entweichen. Neue Dichtungen sind einfach zu montieren. Sie helfen, weniger Energie zu verbrauchen und sparen Energie.
Hinweis vom Autor: Aber auch hier sollte man es nicht übertreiben. Wenn man seine Wohnung oder sein Haus zu sehr abdichtet,
kann es schneller zu Schimmelbildung kommen.
Eine leichte Undichtigkeit ist also nicht schlimm und sorgt für ein besseres Raumklima.
Außerdem spart man Heizkosten, wenn weniger Feuchtigkeit in der Luft ist.
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Dennis Josef Meseg hat Deutschland-Monteurzimmer.de gegründet und vermietete bereits vor mehr als 25 Jahren selbst Unterkünfte an Monteure, Handwerker und Berufsreisende. Aus der täglichen Praxis mit Vermietern, Gästen und Behörden weiß er, welche Fragen im Alltag wirklich wichtig sind – von Preisen und Steuerfragen bis zu Hausordnung, Reinigung und Check-in. In seinen Ratgeberartikeln verbindet er juristische Grundlagen mit konkreten Beispielen und praxisnahen Tipps, damit Vermieter und Mieter rechtssicher und fair zusammenarbeiten.
2007 gründete er Deutschland-Monteurzimmer.de. 2008 und 2010 kamen dann Monteurunterkunft.de und Österreich-Monteurzimmer.at hinzu.