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Vermietung von Monteurzimmern und Ferienwohnungen übers Telefon

Viele Anfragen und Buchungen werden nach wie vor über das Telefon abgewickelt. Für viele Unternehmen und Monteure ist es der schnellste und persönlichste Weg, um Fragen zu klären und Buchungen durchzuführen. Aber auch beim telefonischen Kontakt spielt der erste Eindruck eine wichtige Rolle. Damit Sie einen guten und bleibenden Eindruck hinterlassen, gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten.

Monteurzimmer erfolgreich übers Telefon vermieten – worauf Sie achten sollten

Inseriert man als Vermieter seine Monteurunterkunft auf dem erfolgreichen
Online-Portal Deutschland-Monteurzimmer.de melden sich erfahrungsgemäß die meisten Monteure, die Interesse an der Unterkunft haben, über das Telefon. Obwohl es auch die Möglichkeit gibt Kontakt über E-Mail oder Fax aufzunehmen, entscheidet sich die Mehrheit für das Telefon, weil es einfach der persönlichste Weg ist. Doch wie verhält man sich als Vermieter am Telefon richtig? Wie schafft man es dem Anrufer einen guten Eindruck zu vermitteln, so dass er die Unterkunft auch wirklich bucht?


In der Regel rufen die Interessenten beim Vermieter der Wunsch-Unterkunft an, da sie noch einige Fragen zum Zimmer bzw. zur Monteurwohnung haben oder weil sie genau klären möchten, ob die Unterkunft für den gewünschten Zeitraum überhaupt noch frei ist. In einigen Fällen melden sich die Monteure, Handwerker oder Arbeiter selbst. In anderen Fällen richtet sich das Bau-/Montageunternehmen an die Vermieter, um eine Unterkunft für die Angestellten zu buchen. Auch wenn viele Vermieter bei den ersten Telefonaten etwas unbeholfen und schüchtern sind, sollten sie stets beachten: Mit einer guten Vorbereitung und einfachen Tipps fällt das Telefonieren ganz leicht.

Für eine gründliche Vorbereitung sollte eine gute Positionierung des Telefons gewählt werden. Die Telefon-Umgebung sollte ruhig sein, da laute Geräusche wie Maschinen oder Straßenverkehr beim Telefonieren sehr störend sind. Eine freundliche Begrüßung am Telefon sorgt gleich für einen guten Start in das Gespräch. Ein Vermieter sollte klar und deutlich sprechen, um gut verstanden zu werden. Wichtig ist es den Namen der Monteurunterkunft und den eigenen Namen zu nennen, damit der Interessent weiß, dass er richtig ist.

Tipp: Empfehlenswert ist es, sich den Namen des Anrufers aufzuschreiben und diesen im folgenden Verlauf des Gesprächs immer direkt anzureden – das wirkt sehr persönlich und hinterlässt einen positiven ersten Eindruck. Hat man den Namen nicht sofort verstanden, ist es nicht schlimm noch einmal nachzufragen bzw. sich den Namen gegebenenfalls buchstabieren zu lassen.

Beim Buchstabieren am Telefon hilft folgendes Telefon-Alphabet:

  • A = Anton
  • Ä = Ärger
  • B = Berta
  • C = Cäsar
  • D = Dora
  • E = Emil
  • F = Friedrich
  • G = Gustav
  • H = Heinrich
  • I = Ida
  • J = Julius
  • K = Konrad
  • L = Ludwig
  • M = Martha
  • N = Nordpol
  • O = Otto
  • Ö = Österreich
  • P = Paula
  • Q = Quelle
  • R = Richard
  • S = Siegfried
  • SCH = Schule
  • T = Theodor
  • U = Ulrich
  • Ü = Übel
  • V = Viktor
  • W = Wilhelm
  • X = Xaver
  • Y = Ypsilon
  • Z = Zürich

Während einem Telefonat sollte der Vermieter sich voll und ganz auf das Gespräch konzentrieren und nebenbei keine anderen Arbeiten erledigen. Das führt sonst dazu, dass der Vermieter schnell abgelenkt ist und nicht bei der Sache, was einem Anrufer nicht entgeht und negativ in Erinnerung bleibt. Um gut auf Rückfragen vorbereitet zu sein, müssen alle für eine Vermietung wichtige Gegenstände in erreichbarer Nähe des Telefons sein, wie zum Beispiel der Computer mit dem Buchungsplan oder das Reservierungsbuch sowie Zettel und Stift, um sich etwas zu notieren.

Handelt es sich beim Telefon-Gespräch um eine Buchungsanfrage, sollte der Vermieter die Situation unbedingt dazu nutzen dem Anrufer die Unterkunft optimal zu präsentieren und schmackhaft zu machen. Der Vermieter sollte die Vorteile des Monteurzimmers oder der Monteurwohnung hervorheben, die Ausstattung näher beschreiben und (wenn vorhanden) vom zusätzlichen Service berichten, der allen Monteuren beim Aufenthalt zur freien Verfügung steht. Dabei ist es wichtig natürlich zu bleiben und nicht zu übertreiben.

Am Ende des Telefonats sollte sich der Vermieter vom Interessenten alle wichtigen Kontaktdaten geben lassen, wie zum Beispiel die Anschrift, eine Telefon-Nummer und die E-Mail-Adresse, um wieder Kontakt mit ihm aufnehmen zu können. An dieser Stelle ist das Anlegen einer Kunden-Kartei empfehlenswert, um auch später auf die wichtigen Kontaktdaten zugreifen zu können. Zum Beispiel, wenn eine Werbeaktion in Form eines Anschreibens an ehemalige Mieter bzw. Interessenten geplant ist. Eine freundliche Verabschiedung rundet ein gutes Telefonat schlussendlich ab.

Tipp: Stellt der Anrufer dem Vermieter am Telefon eine Frage, die nicht sofort beantwortet werden kann, sollte die Frage notiert werden. Der Vermieter sollte sich nach dem Gespräch umgehend über eine Antwort zu dieser Frage informieren, so dass er den Interessenten zurückrufen kann und eine passende Antwort parat hat.

Wurde im Telefonat die Monteurunterkunft bereits fest gebucht, sollte der Vermieter im Anschluss zusätzlich eine schriftliche Buchungsbestätigung per E-Mail oder Fax an den Monteur oder das Montageunternehmen schicken. In diesem Zusammenhang kann der Vermieter sich durchaus nochmal für das freundliche Telefonat und die Buchung an sich bedanken. Die Buchungsbestätigung kann auch dazu genutzt werden, den zukünftigen Mieter über die möglichen Zahlungsarten zu informieren, unter denen er frei wählen kann.

Tipp: Noch besser ist es jedoch, wenn Sie sich als Vermieter die telefonische Buchung vorab noch einmal per E-Mail oder Fax, schriftlich, vom Gast bestätigen lassen. Eine schriftliche Buchung ist für Sie als Vermieter sicherer als eine mündliche Buchung am Telefon. Sollte der Gast widererwartend nicht anreisen, so haben Sie als Nachweis etwas in der Hand.

Ist ein Vermieter nicht vor Ort, so dass er telefonisch nicht für Anfragen oder Buchungen erreichbar ist, empfiehlt sich ein Anrufbeantworter. Dieser sollte mit dem Namen der Monteurunterkunft und dem eigenen Namen nett besprochen werden – um den Namen des Anrufers und eine Telefonnummer sollte für einen Rückruf gebeten werden. Da es aber viele Menschen gibt, die nicht gerne auf einen Anrufbeantworter sprechen, ist eine weitere Möglichkeit die Weiterleitung des Anrufes auf das Mobiltelefon des Vermieters – sofern dieser unterwegs erreichbar ist und sprechen kann.




Bewertungen für Deutschland-Monteurzimmer.de
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zuletzt aktualisiert: 09.09.2017

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