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Was ist bei einer Überbuchung Ihrer Monteurzimmer oder Ferienwohnung zu tun?

Eine Überbuchung gehört wohl zu den schlimmsten Albträumen eines jeden Vermieters. Zahlreiche Gründe können dazu führen, dass ein Monteurzimmer oder eine Ferienimmobilie gleichzeitig an mehrere Mieter vergeben wird. Neben Kommunikationsschwierigkeiten ist in der Praxis insbesondere eine unachtsame Vorgehensweise der Auslöser für diese Problematik. Grundsätzlich lohnt es sich jedoch immer, den Sachverhalt ausgiebig zu überprüfen, bevor Sie in Panik verfallen. Häufig werfen wütende Interessenten Eigentümern eine Überbuchung vor, obwohl sie selbst einen Fehler begangen haben.

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Was ist bei einer Überbuchung Ihre Monteurzimmer oder Ferienwohnung zu tun?

Liegen hingegen in mehreren Fällen gültige Beherbergungs- oder Reiseverträge vor, kommen hohe Kosten auf Sie als Vermieter zu. Die enttäuschten Gäste haben nicht nur ein außerordentliches Kündigungsrecht, sondern können ebenfalls eine Preisminderung für die gesamte Reise verlangen. Zusätzlich erhalten sie eine Entschädigung, wenn ihnen das Ersatzhotel niedrigere Standards bietet. Schließlich müssen Sie eine Entschädigung für die verlorenen Urlaubstage des Reisenden zahlen. Deshalb erfahren Sie in diesem Artikel, auf welche konkreten Kostenpunkte Sie sich einstellen müssen und wie Sie bei einer Überbuchung optimal vorgehen.

Was ist bei einer Überbuchung zu tun?

Seit einigen Jahren erfreut sich das Vermieten ungenutzter Immobilien an Geschäftsreisende und Urlauber unter deutschen Eigentümern einer zunehmenden Beliebtheit. Auf diese Weise decken Sie nicht nur die laufenden Instandhaltungskosten, sondern können ebenfalls einen kleinen Gewinn erwirtschaften. Für unerfahrene Vermieter entwickelt sich dieses Projekt unter Umständen in eine erschreckende Schuldenfalle. Kaum ein Einsteiger glaubt nach den anfänglichen Schwierigkeiten bei der Kundenakquise, dass ihm ein Überangebot an Interessenten einmal zum Verhängnis werden könnte. Tatsächlich kommt es in der Praxis häufiger zu einer Überbuchung, als Sie glauben. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um unbeabsichtigte Vorkommnisse. Sehr wenige Eigentümer gehen mehrfach ein hohes Risiko ein, um sich vor einer unerwünschten Stornierung zu schützen.

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Im Gegensatz zu Verkehrsunternehmen kommen auf Vermieter durch das mehrfache Vermieten einer Immobilie gravierende juristische Konsequenzen zu. Oftmals liegt die Ursache für diese riesigen Fehler in kleineren Unachtsamkeiten. Insbesondere private Gastgeber, die ihre Zweitimmobilie am Strand während des Sommers reisenden Familien anbieten, verlieren schnell den Überblick über die eingehenden Anfragen. Dadurch bemerken sie viel zu spät, dass sich die Aufenthalte von zwei Gästen an einem oder mehreren Tagen überschneiden. Nach dem Versenden der Buchungsbestätigung ist es meist zu spät, um die Katastrophe vollständig abzuwenden. Trotzdem können Sie mit einer geeigneten Vorgehensweise den Schaden zu einem großen Teil begrenzen.

Überprüfen Sie die Gültigkeit der Buchungen

Ebenso wie in vielen anderen rechtlichen Angelegenheiten prüfen Sie nach eingehenden Vorwürfen den gesamten Sachverhalt sorgfältig. Für den Reisenden ist es stets sehr ärgerlich, wenn die gewünschte Ferienunterkunft entgegen der Erwartungen nicht zur Verfügung steht. Rechtliche Ansprüche hat er jedoch nur, wenn zwischen ihm und Ihnen ein rechtskräftiger Beherbergungs- oder Reisevertrag entstanden ist.

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Beide Vereinbarungen erfordern zwei identische Willenserklärungen, die unterschiedlich abgegeben werden. Während Sie bei einem Reisevertrag das Angebot des Interessenten ausdrücklich annehmen müssen, trägt diese Last beim Beherbergungsvertrag der Mieter. Stellen Sie demnach sicher, dass es tatsächlich zu einem gültigen Rechtsgeschäft gekommen ist, bevor Sie Zugeständnisse machen oder rechtliche Schritte einleiten.

Überbuchungen verursachen enorme Kosten

Sofern Ihr Fehlverhalten zweifelsfrei nachweisbar ist, lassen sich gewisse Verluste nicht mehr verhindern. Mieter, die aufgrund einer Überbuchung nicht in der vorgesehenen Immobilie übernachten können, haben Anspruch auf Ausgleichsleistungen. Dieser besteht auch dann, wenn Sie den Gästen eine Ersatzunterkunft bieten. Im Idealfall teilen Sie den Mietern eine gleichwertige Ferienimmobilie in der Nähe zu, die Ihnen ebenfalls gehört. Somit müssen Sie lediglich einen Teil des Reisepreises laut § 651d Abs. 1 BGB erstatten. Wie hoch dieser ausfällt, hängt vor allem mit der Vergleichbarkeit beider Räumlichkeiten zusammen.

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Bei gleich- oder höherwertigen Ferienhäusern und Monteurwohnungen genehmigen die Gerichte den Mietern einen Preisnachlass von zehn bis 25 Prozent. Dieses Zugeständnis hängt vorrangig mit dem Vertrauensbruch zusammen, da Sie sich nicht an die ursprüngliche Vereinbarung gehalten haben. Darüber hinaus liegt selbst bei einer besseren Unterkunft eine andere Lage und Ausstattung vor, als der Gast ursprünglich erwarten konnte. Beachten Sie dabei jedoch, dass der Mieter bei steigender Entfernung von der ursprünglichen Immobilie einen höheren Nachlass fordern kann. Wenn Sie dem Urlauber eine höherpreisliche Wohnung als Ersatz vorschlagen, sollten Sie ihn um einen freiwilligen Verzicht auf weitergehende Ansprüche bitten. Vor Gericht ist dieser aber nur dann zulässig, wenn er schriftlich unterzeichnet wurde.

Können Sie dem Gast ausschließlich eine schlechtere Ersatzunterkunft vermitteln, müssen Sie sich auf höhere Kosten einstellen. Der Anspruch verfällt natürlich auch dann nicht, wenn Sie das schlechtere Zimmer als gleichwertig anpreisen. Das Landgericht Frankfurt hielt in einem Urteil aus dem Jahr 2008 eine Preisminderung um 45 Prozent für gerechtfertigt, weil eine gebotene Ferienwohnung im Gegensatz zum gebuchten Objekt weder über Pool noch Sportanlage verfügte. Fehlt sogar der versprochene Blick auf das Meer, reduzieren sich die Einnahmen um 70 Prozent. Kommen zusätzlich noch hygienische Mängel hinzu, müssen Sie dem Mieter die gesamten Kosten erlassen.

Außerordentliches Kündigungsrecht bei einer Überbuchung

Eine abweichende Unterkunft stellt stets einen gravierenden Vertragsbruch dar. Aus diesem Grund ist der Gast laut § 651e BGB berechtigt, die gesamte Vereinbarung ohne anfallende Stornokosten zu kündigen. Dadurch entgehen Ihnen nicht nur die gesamten Mieteinnahmen, sondern es können Schadenersatzforderungen an Sie herangetragen werden. Die Gefahr ist jedoch noch lange nicht gebannt, wenn der Gast sich auf den Bezug einer Ersatzunterkunft einlässt. Wenn dieser das Fortsetzen des Urlaubs in einer schlechteren Ferienimmobilie oder Monteurwohnung während seines Aufenthalts für unzumutbar hält, darf er seine Reise unmittelbar abbrechen. In diesem Fall müssen Sie ihm den gesamten Reisepreis abzüglich der bereits erbrachten Leistungen erstatten.

Was ist bei einer Überbuchung Ihre Monteurzimmer oder Ferienwohnung zu tun? Kündigung der Buchung Reservierung

In der Regel lehnen Mieter ein alternatives Angebot nicht vorschnell ab. Dadurch erhalten sie schließlich eine vergleichbare Wohnung zu einem günstigeren Preis. Sollte ein Interessent dennoch ein für ihn lukratives Angebot ablehnen, lohnt es sich in einigen Fällen genauer hinzusehen. Manchmal nutzt der Reisende die Überbuchung lediglich als willkommenen Anlass, um den Urlaub vorzeitig zu beenden und Schadenersatz von Ihnen zu verlangen. Können Sie diese Vermutung durch schriftliche Angaben sogar belegen, verfällt der Anspruch Ihres Geschäftspartners vollständig. Dazu kommt es natürlich sehr selten, da Sie die schutzunwürdigen Motive des Urlaubers zweifelsfrei nachweisen müssen.

Wann besteht Anspruch auf Schadenersatz?

Der Preisnachlass stellt für Sie als Vermieter in der Regel die kleinere Sorge dar. Bei einer Überbuchung können Ihre Mieter außerdem eine Entschädigung von Ihnen verlangen. Der Urlaub dient in Deutschland der Wiederherstellung der Arbeitskraft und genießt deshalb staatlichen Schutz. Wenn Ihre Gäste wegen Ihres Fehlers dieses essenzielle Recht nicht planmäßig nutzen können, haben sie laut § 651 Abs. 2 BGB Anspruch auf Schadenersatz. Dieser setzt natürlich voraus, dass die gesamte Reise erheblich beeinträchtigt wird. Es genügt nicht, wenn lediglich einige Leistungen entfallen oder der Ausflug wenige Tage verfrüht beendet werden muss.

Mit dieser Problematik hat sich sogar der Bundesgerichtshof beschäftigt. Er urteilte im November 2017, dass eine unzumutbare Belastung vorliegt, wenn mindestens vier von zehn Urlaubstagen beeinträchtigt sind. In dem konkreten Beispiel musste der Veranstalter eine Entschädigung von 600 Euro zahlen. Die tatsächliche Höhe richtet sich jedoch immer nach dem Preis des Ausflugs und der Anzahl der verlorenen Urlaubstage. Der Anspruch besteht weiterhin grundsätzlich, wenn der Gast die Ersatzunterkunft ablehnt.

Wie gehen Mieter und Vermieter bei einer Überbuchung vor?

Rechtliche Konsequenzen erwarten Sie als Vermieter nur, wenn Ihr Gast die Überbuchung vor Ort anzeigt. Informierte Reisende führen dies schriftlich durch, um ein Beweisstück für die Gerichtsverhandlung zu haben. Im Internet gibt es zahlreiche Musterbriefe, nach denen die Mängelanzeige vor Ort durchgeführt werden kann. Anschließend muss der Urlauber einen Teil seines Reisepreises zurückverlangen. Für diesen Schritt steht ihm eine Frist von einem Monat zur Verfügung. Nach Ablauf dieser Zeit verfällt der Anspruch, sodass Sie selbst im letzten Moment noch auf ein Versäumnis hoffen können. Erhalten Sie hingegen ein Schreiben von Ihrem versetzten Gast, finden Sie darin den konkreten zu zahlenden Betrag. Dieser beinhaltet sowohl den Schadenersatz als auch die Rückerstattung der Urlaubskosten.

Was ist bei einer Überbuchung Ihre Monteurzimmer oder Ferienwohnung zu tun? Entschuldigung Sorry

Wenn Sie sich anschließend weigern, die Forderung zu begleichen, kommt es zu einer Gerichtsverhandlung. In dieser Situation wenden sich viele Menschen an die Verbraucherzentrale oder einen Anwalt. Daher erhalten Sie anschließend lediglich Briefe von erfahrenen Rechtsgelehrten. Natürlich erhöhen sich auf diese Weise die Kosten für Sie zusätzlich. Deshalb sollten Sie sich bei Zweifeln selbst an einen Anwalt wenden oder die Verbindlichkeit frühzeitig begleichen.

Bewertungen für Deutschland-Monteurzimmer.de
eKomi-Bewertung: Ø 4.7 von 5 Sternen aus 140 Stimme(n)
zuletzt aktualisiert: 25.07.2018

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