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Die Bedeutung der Buchungsbestätigung für Vermieter von Monteurzimmern und Ferienwohnungen

Unerfahrene Vermieter von Ferienimmobilien und Monteurzimmern unterschätzen häufig die Bedeutung der Buchungsbestätigung. Dieses wichtige Dokument schließt nicht nur den Buchungsvertrag zwischen beiden Parteien ab, sondern ist ebenfalls mit vielen Rechten und Pflichten verbunden. Dadurch stellt sie bei richtiger Nutzung eine enorme Absicherung für Sie als Vermieter dar und ermöglicht Ihnen eine entspannte Planung der weiteren Schritte.

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Buchungsbestätigung Vermieter

Was ist eine Buchungsbestätigung?

Die Buchungsbestätigung ist ein Dokument, das Sie als Vermieter an den künftigen Mieter ausgeben. Im deutschen Mietrecht ist folgendes festgehalten: Eine Unterkunft ist verbindlich gebucht, wenn ein Gast sie bestellt und der Vermieter zusagt und die Unterkunft zur Verfügung stellt. Dabei kommt der verbindliche Beherbergungsvertrag stets formfrei zustande.

Aus diesem Grund können beide Parteien ihn auch mündlich stellen. Eine Ausnahmeregelung besteht, wenn die Vertragspartner ausdrücklich die Schriftform des Vertrags vereinbaren. Die Übersendung der Buchungsbestätigung stellt einen wichtigen Rechtsschritt dar, der den Beherbergungsvertrag für beide Seiten verbindlich macht.

Warum ist die Buchungsbestätigung wichtig?

In Deutschland ist der Abschluss zahlreicher Verträge an umfassende rechtliche Regelungen geknüpft. Bei dem Beherbergungsvertrag handelt es sich um einen sogenannten schuldrechtlichen Vertrag, bei dem sich beide Parteien zur Erbringung einer bestimmten Leistung verpflichten. Dadurch stehen sie in der Schuld des Vertragspartners. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) listet ihn als nicht besonders geregelten, gemischten Vertrag. Das bedeutet, dass er nicht ausdrücklich durch das Gesetz reguliert wird, aber bestimmten gesetzlichen Vorgaben unterliegt. Entscheidend für die Bedeutung der Buchungsbestätigung ist vor allem die Art, auf welche ein Beherbergungsvertrag in Deutschland geschlossen wird.

Buchungsbestätigung Vermieter Wichtigkeit der Buchungsbestätigung

Grundsätzlich kommt er, wie jeder andere Vertrag, nur durch eine beidseitige Willenserklärung zustande. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung wird das Angebot einer Ferienwohnung oder eines Monteurzimmers noch nicht als Willenserklärung gewertet. Diese muss stets an den Abschluss mit einer bestimmten Person geknüpft sein und kann nicht einmalig jedem Menschen gegenüber ausgesprochen werden. Nimmt der potenzielle Mieter eine Buchung vor, handelt es sich nicht um einen Vertragsabschluss, sondern lediglich um eine Anfrage. Aus ihr gehen weder Rechte noch Pflichten für Sie als Vermieter hervor. Lediglich der Antragsteller ist an sie rechtlich gebunden.

Als Vermieter von Monteurzimmern und Ferienwohnungen stellen Sie keinen Rechtsantrag, sondern nehmen diesen an. Dafür ist eine zweite Willenserklärung erforderlich. Diese drücken Sie in der Regel durch die Übersendung der Buchungsbestätigung aus. Ein potenzieller Mieter ist im deutschen Recht zwar an seinen Antrag gebunden und kann diesen nicht ändern, aber die endgültige Entscheidung über das Zustandekommen des Vertrags liegt bei Ihnen. Erst durch die Buchungsbestätigung entsteht ein rechtsgültiger Beherbergungsvertrag der beide Parteien an mehrere Rechte und Pflichten bindet.

Was enthält eine Buchungsbestätigung?

Bei der Buchungsbestätigung handelt es sich um Ihre Willenserklärung, den vereinbarten Beherbergungsvertrag verbindlich abzuschließen. Diese ist nicht an eine spezielle Form gebunden. Sie können Ihrem Mieter die Buchung sowohl über das Telefon, in schriftlicher Form als auch per E-Mail bestätigen. Darüber hinaus unterliegt sie keinen inhaltlichen Anforderungen. Es genügt, Ihrem zukünftigen Mieter das Zustandekommen des Vertrags mitzuteilen.

Dennoch bietet es sich an, die Buchungsbestätigung in schriftlicher Form zu übermitteln, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. In der Praxis haben sich mehrere inhaltliche Schwerpunkte herausgestellt, die Ihnen eine umfassende rechtliche Absicherung geben. Buchungsbestätigungen erfahrener Vermieter beginnen mit einer Identifikation beider Vertragsparteien. Dies geschieht durch eine bloße Auflistung von Namen, vollständiger Adresse und der Telefonnummer der Vertragspartner. Darüber hinaus listen Sie in diesem Teil das aktuelle Datum sowie das Reservierungsdatum auf.

Buchungsbestätigung Vermieter Inhalt

Nach einer Betreffzeile folgen die Ansprache und eine kurze Bestätigung der Reservierung am angegebenen Datum. Anschließend listen Sie die Bezeichnung des Zimmers, den Anreise- sowie Abreisetag und den Gesamtpreis auf. Dies kann unter anderem in tabellarischer Form geschehen. Als Nächstes folgt eine Zusammenfassung aller zusätzlichen Vertragsbedingungen. Informieren Sie die Mieter über sämtliche in den Kosten enthaltenen Speisen und Getränke sowie die Verbindlichkeit der Buchung. Weiterhin haben Sie an dieser Stelle die Möglichkeit, die Stornogebühren und den Zeitraum der kostenfreien Stornierung exakt zu bestimmen. Schließen Sie das Schreiben mit einem freundlichen Schlusswort sowie Ihrer Unterschrift ab.

An welche Rechte und Pflichten ist sie geknüpft?

Bereits vor der Übersendung der Buchungsbestätigung ist der potenzielle Mieter an seinen Antrag gebunden. Er hat die Pflicht, den für den Buchungsgegenstand vereinbarten Preis zu zahlen. Sie genießen als Vermieter das Recht, eine Stornogebühr in Höhe von bis zu 100 Prozent des vereinbarten Preises zu erheben, wenn der Mieter den Beherbergungsvertrag noch vor Ihrer Buchungsbestätigung stornieren möchte. Durch die Übersendung wird der Vertrag rechtskräftig geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt kann keiner der beiden Vertragsparteien mehr einseitig von ihm zurücktreten. Eine Kündigung darf lediglich in beidseitigem Einvernehmen durchgeführt werden.

Buchungsbestätigung Vermieter Rechte und Pflichten

Der Mieter wird durch die Buchungsbestätigung zur Zahlung des vereinbarten Preises verpflichtet. Er erhält dafür das Recht, die Immobilie im jeweiligen Zeitraum nach eigenem Ermessen zu nutzen. Das bedeutet, er ist nicht verpflichtet, die Wohnung am Anreisetag zu beziehen. Die Zahlung des vereinbarten Preises ist auch erforderlich, wenn der Mieter die Ferienwohnung keinen einzigen Tag bewohnt. Gleichzeitig stehen Sie als Vermieter in der Pflicht, die Immobilie für den vereinbarten Zeitraum im angegebenen Zustand zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund dürfen im Angebot nur Leistungen enthalten sein, die Sie erbringen können. Haben Sie ein Nichtraucherzimmer angeboten, hat der Mieter Anspruch auf einen Raum, in dem niemand je geraucht hat.

Kommen Sie als Vermieter Ihren Pflichten aus dem durch die Übersendung der Buchungsbestätigung geschlossenen Beherbergungsvertrag nicht nach, hat der Mieter Anspruch auf Schadensersatz. Muss der Mieter in dieser Situation auf eine kostspieligere Unterkunft zurückgreifen, kann er den Differenzbetrag zu Ihrer Unterkunft von Ihnen einfordern. Dadurch entfallen nicht nur die erhofften Mieteinnahmen, es entstehen Ihnen ebenfalls zusätzliche Kosten.

Wann darf eine Buchungsbestätigung übersendet werden?

Nach der aktuellen Rechtslage ist die Buchungsbestätigung mit einem schriftlichen Beherbergungsvertrag gleichzusetzen. Dabei ist unerheblich, ob Sie den Preis im Vorfeld vereinbaren oder der Mieter ihn erst später von Ihnen erfährt. Dennoch dürfen Sie nicht bei der ersten Vermutung auf eine vermeintliche Buchung eine Bestätigung verschicken und auf Ihre Rechte aus dem abgeschlossenen Vertrag bestehen. Die Buchungsbestätigung dürfen Sie verschicken, wenn es zu einer einseitigen Willenserklärung durch den potenziellen Mieter gekommen ist.

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Diese kann in jeglicher Form erfolgen. Das zuständige Amtsgericht müsste sie aber im Falle eines Rechtsstreits akzeptieren. Vergewissern Sie sich insbesondere bei einem Telefongespräch, ob Ihr Gesprächspartner sich nur unverbindlich über eine Ferienwohnung informieren oder diese tatsächlich buchen möchte.

Darüber hinaus wird zwischen Reservierung und Buchung strikt unterschieden. Während Sie bei einer Buchung an den entstandenen Beherbergungsvertrag gebunden sind und die Immobilie nicht an einen anderen Mieter vermieten dürfen, hat eine Reservierung keinerlei rechtliche Folgen. Sie begründet für keinen der beiden Vertragspartner einen Anspruch und stellt eine reine Interessenbekundung dar. In diesem Fall dürfen Sie keine Buchungsbestätigung übersenden.

Die Buchungsbestätigung in alltäglichen Situationen

Vielen Vermietern ist nicht klar, welche Bedeutung die Buchungsbestätigung auf ihren Rechtsanspruch hat. Wenn Sie auf Ihre Rechte aus der Übersendung einer Buchungsbestätigung bestehen, umgehen Sie die meisten Ärgernisse und Verluste. Dabei ist es oftmals schwer, in alltäglichen Situationen die rechtskräftige Buchung zu erkennen.

Häufig werden Sie als Vermieter einer Ferienwohnung oder eines Monteurzimmers telefonisch kontaktiert. In diesem Fall achten Sie genau auf den Wortlaut des Gesprächspartners. Eindeutig ist es, wenn dieser sich direkt mit der Information meldet, dass er sich lediglich unverbindlich über die Verfügbarkeit eines Zimmers informiert. In diesem Fall gehen Sie auch bei mehrdeutigen Anmerkungen nicht davon aus, dass er eine Buchung vornehmen möchte.

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Erwähnt der Gesprächspartner während des Telefonats, dass er Ihre Immobilie buchen möchte, gehen Sie von einer einseitigen Willenserklärung aus. In diesem Fall haben Sie das Recht, diese Buchung zu bestätigen. Selbst wenn er noch im gleichen Telefonat erwähnt, dass im angegebenen Zeitraum ein wichtiges Ereignis stattfindet und er die Immobilie nicht länger buchen möchte. Er ist an seinen vorangegangenen Antrag rechtlich gebunden. Sowohl die Zeit bis zum Bezugstermin als auch die Zeit zwischen Buchung und Stornierung ist rechtlich irrelevant.

Ihnen stehen in diesem Fall mehrere Optionen zur Verfügung. Sie können den Antrag aus Kulanz ablehnen. Darüber hinaus haben Sie das Recht, die Buchung per E-Mail oder direkt am Telefon zu bestätigen. Dabei genügt eine einfache Anmerkung, dass Sie mit den Konditionen einverstanden sind und das Zimmer nun gebucht wurde. Rechtssicher ist es vor allem, wenn die Bestätigung schriftlich erfolgt.

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zuletzt aktualisiert: 25.07.2018

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